Rainer Polke, der zum ersten Mal an einer Weltmeisterschaft teilnahm, zeigte beeindruckende Leistungen sowohl im Einzel als auch im Doppel. Im Einzel in der Kategorie 3 der am meisten betroffenen Menschen schaffte er es nach der Vorrunde in die K.O.-Phase, musste sich jedoch im Achtelfinale der Trostrunde geschlagen geben. Im Doppelwettbewerb, in der Leistungskategorie 2, erreichte er zusammen mit seinem Partner Wolfgang Wessolowski das Halbfinale der Trostrunde und sicherte sich damit die Bronzemedaille.
Silke Kind, die in der Gruppe mit den geringeren Beeinträchtigungen antrat, zeigte in allen Disziplinen eine starke Leistung und konnte besonders im Mixed-Wettbewerb mit ihrem Partner überzeugen. Im Einzel erreichte sie das Halbfinale, wo sie in einem spannenden Match knapp gegen die spätere Weltmeisterin Melanie Jeska aus Werl verlor und die Bronzemedaille gewann.
Im Doppel spielte sie mit ihrer langjährigen Partnerin Marita Siegel aus Öttisheim. Sie kamen nach einer starken Gruppenphase bis in die K.O.-Runde, wo sie jedoch gegen die späteren Silbermedaillengewinnerinnen Rie Koyama/Hiromi Ando aus Japan ausschieden.Kinds größter Erfolg zusammen mit ihrem Partner war im Mixed, wo sie mit Thorsten Flues aus Verl bei Bielefeld die Goldmedaille gewann, nachdem beide zusammen das Finale souverän, in Rekordzeit, 3:0 für sich entschieden hatten.
Die PingPongParkinson-Weltmeisterschaften sind weit mehr als nur ein sportlicher Wettbewerb – sie fördern den internationalen Austausch und das starke Gemeinschaftsgefühl von Menschen, die trotz ihrer Parkinson-Erkrankung aktiv am Leben teilnehmen. Die Veranstaltung war geprägt von Freundschaft, Fairness und Respekt.
Ein besonderer Dank galt den Organisatoren Herrn Vinko Kurrent von PingPongParkinson Slowenien und vor allem Hilmar Heinrichmeyer (Nordhorn), der als Turnierleiter für einen reibungslosen Ablauf der Weltmeisterschaften sorgte.
PingPongParkinson bietet Menschen mit Parkinson die Möglichkeit, ihre motorischen Fähigkeiten und Lebensqualität durch den Tischtennissport zu verbessern und den Verlauf zu verlangsamen. Regelmäßige Trainingseinheiten und Turniere fördern Bewegung und sozialen Austausch. Die Erfolge der Weltmeisterschaft 2024 zeigen einmal mehr, wie bedeutend dieser Sport für die Betroffenen ist.
Weitere Informationen: www.PPPwc.org
