Haase, die auch Mitglied im Bundesvorstand der Selbsthilfeorganisation ist, berichtete emotional von den Aufgaben der Gruppe und bedankte sich herzlich für die Spende von 650 Euro, die in ihrem Heimatort zur Gründung einer „digitalen für Untergruppe für jüngere Frauen“, für Verbrauchsmaterialien bei den Treffen „und wenn dann noch etwas übrig bleibt für eine kleine Weihnachtsfeier unserer Teilnehmerinnen“ Verwendung finden soll. Den Kontakt hergestellt hatte Eva Groß. Haase war besonders deshalb erfreut, da die Gruppe sich nur aus Spenden finanziert und dabei Zuwendungen der „Pharmaindustrie“ ablehnt. Sie berichtete, dass die individuelle Zuwendung und das Gespräch mit anderen Betroffenen für Frauen mit Krebs oft ebenso wichtig seien wie die ärztliche Behandlung. Sie selbst kam auch durch eine Erkrankung zu der Gruppe.
Überreicht wurde die Spende während des Erntedankgottesdiensts, den Pfarrerin Beate Ehlers mit vielen Jugendlichen gestaltete. In der Predigt betonte sie, wie dankbar die Menschen darüber sein können, in Deutschland in Frieden und ohne existentielle materielle Not leben zu können. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es vor der Kirche bei Kaffee und Kuchen sowie Wurst und Brot noch die Möglichkeit, sich auszutauschen. Ein Angebot, dass es während des gesamten Sommers gab.
