Damit geht es im Museum Modern Art zurück zu den Wurzeln. Denn Museumsgründer Jürgen Blum (1933-2015) lag die Konkrete Kunst besonders am Herzen. Um die Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten der Konkreten und Konstruktiven Kunst geht es in der neuen Sonderausstellung. Zu sehen sind Computergrafiken, Drucke, Installationen, Malerei, Objekte, Papierarbeiten und Skulpturen. Kuratiert wird die Ausstellung von Fritz Heerz und Veronika Rodenberg. Die „gruppe konkret“ wurde 1981 in Bonn gegründet. Wesentliche Ziele sind die Erarbeitung von gruppenbezogenen Projekten und die Pflege nationaler und internationaler Kontakte. Zu den Gruppenausstellungen werden regelmäßig Künstlerinnen und Künstler aus dem europäischen Raum als Gäste eingeladen. Ziel ist es, ein Netzwerk Konkreter Kunst aufzubauen und die Kontakte zwischen den Künstlern zu verfestigen.
Der Eintritt zur Vernissage ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kunstwissenschaftlerin Anne-Kathrin Auel aus Kassel gibt eine Einführung in die Ausstellung „Nicht abstrakt, ganz konkret“. Musikalisch unterhält das Duo „Sunny Vibes“ mit Pia-Maria Sauer und Wolfgang Harling. Der Förderverein des Museums Modern Art versorgt die Besucher mit Kaffee und Kuchen.
Die ausstellenden Künstler
Wolfgang Berndt, Beni Cohen-Or, Maks Dannecker, Patrick Alexander Deventer, Alwin Dorok,
Joachim Griess, Anja-Katrin Grimm, Hana Hasilik, Fritz Heerz, Rity Jansen Heijtmajer, H.K. Höcky, Ingrid Hornef, Ute Köngeter, KP Kremer, Walter Kreutzberg, Jo Kuhn, Riki Mijling, Norbert Müller-Everling, Laszlo Otto, Ivo Ringe, Veronika Rodenberg, rooose, Zlatko Sumkovski, Jürgen Wolff
