Pia Groß, Projektmanagerin von Region Fulda, war von der Idee des Computerclubs zu einem Drohnen-Hindernisparcours direkt begeistert gewesen. Die „Tage kreativer Räume“ würden eine Reihe an Aktionen ermöglichen – und in dieser Form nur im Konzeptkaufhaus Karl möglich sein. Bei der Gestaltung des Parcours wurden beispielsweise alte Regale, Kleiderständer oder andere Gegebenheiten auf der leeren Fläche genutzt. Ein Indoor-Angebot für Drohnenflüge sei selten. Groß erklärte, dass bei wachsendem Interesse das Format auch erweitert werden könne, beispielsweise in einem kleinen Wettbewerb in Fulda.
Die Teilnehmer freuten sich über die Gelegenheit, mit ihren kleinen Drohnen durch den weiten Raum zu flitzen. Tim Pfeffer beispielsweise meinte, er würde sich mit der VR-Sicht beim Steuern der Maschine so „frei wie ein Vogel fühlen“. Die besondere Sicht erlaube es, die Umgebung in einem neuen Licht wahrzunehmen. Außerdem sei das Gefahrenrisiko gering, da er beim Absturz einfach die VR-Brille abziehen könne danach. Ähnlich positiv beschrieb Martin Mathis die Gefühle beim Flug: „Mir kann nichts passieren.“ Die Aktion im Karl sei eine tolle Gelegenheit, die Drohne in einem Innenraum durchzuführen. Mit den kleinen Maschinen könnten rund 30 Stundenkilometer erreicht werden, bei größeren Modellen könnten es auch rund 150 Stundenkilometer sein, gab Mathis an. Der Weltrekord mit einer großen Drohne liege bei rund 500 Stundenkilometern.
In den Räumlichkeiten von Magrathea Laboratories konnten Interessierte zudem an einem Workshop teilnehmen und einen CO2-Sensor selbst zusammenbauen. Ehrenamtliche Kräfte waren vor Ort, um Rückfragen zu beantworten. Unterstützt wurde die Aktion von dem Offenen Labor Fulda, die Werkzeuge ausgeliehen hatten.
