Mustafi zeigt sich schon im Vorfeld begeistert: „Den Gedanken, als Trainer Erfahrungen sammeln zu wollen, trage ich schon länger in mir. Dass es nun so früh kommt, ist einerseits schade, weil ich gerne noch länger selbst Fußball gespielt hätte. Andererseits freue ich mich total auf die kommende Zeit und darauf, beim DFB meine ersten Schritte als Trainer zu machen. Ich möchte all die Erfahrungen, die ich in meiner Zeit von der U 15 bis zur U 21 und natürlich bei der A-Nationalmannschaft gesammelt habe, an die Jungs weitergeben.“
„Auf diesem Weg wollen wir ihn begleiten“
Kai Krüger, Leiter Junior*innen-Nationalmannschaften, sagt: „Shkodran hat alles erlebt: Er ist Weltmeister und er hat unter spannenden Trainerpersönlichkeiten in Europas Top-Ligen gespielt. Als wir hörten, dass er seine aktive Karriere beendet, war uns klar, dass wir ihn für unser ‚Team DFB‘ gewinnen wollen." Krüger weiter: „Wir sind überzeugt, dass er ein toller Trainer werden kann. Auf diesem Weg wollen wir ihn begleiten. Mit seiner Verpflichtung bleiben wir unserer Philosophie treu, nicht nur Spieler, sondern auch Trainer zu entwickeln. In unseren Gesprächen haben wir Shkodrans Leidenschaft für die Vermittlung seiner Erfahrungen von Beginn an gespürt. Er lebt den Fußball – künftig in einer neuen Rolle, in unserem Team."
Zwischen Mai 2014 und Oktober 2017 absolvierte Mustafi 20 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft. Dabei erzielte der Verteidiger zwei Tore. Zuvor durchlief er alle Nachwuchsteams von der U15 bis zur U21 und holte 2009 mit der U17 den Europameistertitel. Neben dem WM-Coup in Brasilien feierte der gebürtige Bad Hersfelder 2017 mit der A-Nationalmannschaft auch den Gewinn des Confederations Cup.
