Basketball 29.02.2024

SGJ begeistert Kinder mit Hobbymannschaft – Zuwachs gering

Fulda (jk) – Die SG Johannesberg konzentriert sich bereits seit einigen Jahren auf die typisch amerikanischen Sportarten: Neben American Football begeistert die SGJ seit vergangenem Jahr auch Basketballinteressierte im Alter zwischen sieben und 13 Jahren für den Sport. Mit den 26ers, angelehnt an das eigene Gründungsjahr und die NBA-Franchise der Philadelphia 76ers, hofft die SGH auf weiteren Zuwachs und blickt mit einem Auge auf einen möglichen Ligabetrieb in den kommenden Jahren.

Die SGJ-Nachwuchsmannschaft. Fotos: Justin Klenner.

Mit den Eichenzeller Kids spielen die Johannesberger regelmäßig

Die 26ers wurden im vergangenen Jahr zum Leben erweckt. Mit der Gründung einer Kinder-Hobbymannschaft wollte sich der Verein im Sportbereich breiter aufstellen und den basketballbegeisterten Kindern eine Möglichkeit zum Spielen und Entwickeln bieten. In nur einem Jahr haben sich somit 16 Kinder im Alter zwischen sieben und 13 Jahren gefunden, um gemeinsam Körbe zu werfen. „Wir sind ziemlich gemischt. Junge und Mädchen spielen in allen Altersstufen miteinander“, sagt Steffen Rieger, Basketball-Abteilungsleiter in Johannesberg. Jeden Mittwoch von 17 bis 18.30 Uhr treffen sich die Nachwuchs-Basketballer in der Grundschulhalle der Propst-Conrad-von-Mengersen-Schule zum gemeinsamen Training. Dabei legt der Verein großen Wert auf die gezielte Betreuung der Kinder sowie deren Entwicklung. „Sie haben alle extrem viel Spaß und passen auf sich gegenseitig auf“, so Rieger.

Das große Highlight nach jedem Training ist das Abschlussspiel, dabei organisieren sich die Kinder schon selbst. „Es herrscht eine sehr große Verbundenheit, Offenheit und Toleranz in der Mannschaft. Die Kinder achten selbst darauf, dass auch mal die Schüchternen oder Schwächeren den Ball bekommen und mitspielen“, zeigt sich der Abteilungsleiter stolz. Dies zeichnet sich auch in den Testspielen ab: Seit der Gründung spielte die SGJ bereits mehrmals gegen den Nachwuchs des TLV Eichenzell. In den Spielen teilen sich die Vereine in mehrere Teams auf und treten in Turnierform gegeneinander an. Dabei organisieren die Kinder selbst mit. „Bei jedem steht die Mannschaft an erster Stelle. Deswegen spielen auch mal die Stärkeren in den schwächeren Teams mit, damit jeder mal gewinnt“, so der Abteilungsleiter.

In Zukunft möchte der Verein mit den 26ers in den Ligabetrieb starten. Dafür muss der Zuwachs bei der Hobbymannschaft allerdings steigen. Durch den Sieg der deutschen Nationalmannschaft bei der Basketball-Weltmeisterschaft erhoffte sich der Verein einen Zuwachs an Kindern, dieser blieb jedoch durch die Population anderer Sportarten aus. „Wir haben eine kleine Delle durch die Fußballer in unserer Mannschaft. Für viele ist die Priorität eher gegen den Ball zu treten als ihn zu werfen“, erklärt Rieger. Dennoch behält die SGJ die Entwicklung der 26ers im Auge und möchte daher in Zukunft vermehrt dafür werben. „Es hängen viele Faktoren davon ab, in den Ligabetrieb zu starten. Wir sind nicht traurig, falls es nicht klappen sollte, würden uns aber natürlich sehr freuen“, erklärt Rieger, der sich ein Beispiel an FT Fulda nimmt. „Sie sind seit Jahren Vorreiter in Sachen Basketball in der Region“.