„Ich freue mich sehr, eure Ergebnisse gleich hier auf der Bühne zu sehen“, betonte Daniela Röll-Diegelmann, die die Zuschauer durch die Vorstellung begleitete und einen großen Dank an alle Beteiligten aussprach. Von den Klassen drei bis elf präsentierten Schüler und Schülerinnen der Adolf von Dalberg Schule, der Florenbergschule, der Ottilienschule, Brüder-Grimm-Schule, der Realschule Dr. Jordan, Konrad-Adenauer-Schule, Winfriedschule, Rabanus-Maurus-Schule, Richard-Müller- Schule sowie der Grundschule am Langenberg ihre Theaterkünste. Doch nicht nur die Schüler stellten ihr Können unter Beweis – auch die Lehrkräfte präsentierten ihr eigenes Stück. Es war ein ganz besonderes Ereignis für alle, denm auf der Bühne des Schlosstheaters spielen sie alle nicht jeden Tag und der eine oder andere musste seine Nervosität zurückhalten, doch dies funktionierte problemlos, denn alle waren mit Freude und Stolz dabei. Das Programm spiegelte Humor, Frustration, Ernsthaftigkeit sowie Musik- und Tanzeinlagen wider, aber auch Spontanität galt es, im Improtheater unter Beweis zu stellen. Der gefüllte Saal des Schlosstheaters zeigte sich sehr begeistert und die Spielenden erhielten heftigen Applaus.
Die Schultheatertage werden jedes Jahr vom Bildungsverein Zukunft Bildung Fulda ausgerichtet, um den Schülern und Schülerinnen das näherzubringen. Durch Landkreis, Stadt Fulda und die Sparkasse werden die Schultheatertage unterstützt. „Es ist wichtig, sich auch außerhalb der Schule damit zu beschäftigen, gerade in der aktuellen Lage, in der viele Menschen auf die Straße gehen“, betonte Bürgermeister Dag Wehner. Die Stadt Fulda habe große Freude, an diesem Projekt mitwirken zu können, erläuterte er. Nicht nur die Stadt Fulda, auch die Sparkasse möchte etwas für die Region und vor allem Schulen tun – und dieser Tag ist die perfekte Gelegenheit dazu, erklärte Richard Hartwig vor Ort. Der Landkreis Fulda wurde von Melanie Doran, Leiterin des Fachdienstes Schul, vertreten.
Einer der Gründungsväter der Veranstaltung, Michael Imhof, zeigte sich begeistert: „Wir brauchen ein verbindendes Band in unserer Gesellschaft und das ist Respekt“, erläuterte er und wies damit auf die Relevanz des Themas hin. Mit den Jahren seien die Themen an den Schultheatertagen immer berührender geworden, gerade für die Kinder und Jugendlichen, erklärte er. Das Thema Respekt ist ein wichtiger Bestandteil in der Gesellschaft und ohne diesen Umgang ist ein friedliches Zusammenleben nur schwer möglich, sagte Imhof. Den Kindern und Jugendlichen solle bewusst gemacht werden, dass egoistisches Handeln und Ausgrenzung zu schwerwiegenden Problemen führen könne.
Weitere Gäste wie Tina Weidmüller vom Schulamt und Christoph Stibor, Leiter des Kulturamtes, waren begeistert vom Engagement der Beteiligten. „Ich freue mich saumäßig, dass ihr hier seid“, strahlte Stibor und drückte damit seine Freude aus: Die Schultheatertage waren auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreich.
