Katharina Most vom Projektmanagement der Region Fulda freute sich über das rege Interesse beim Jahresabschluss-Event für Gründerinnen und Gründer. Die „FuckUp Night“ werde zum zweiten Mal veranstaltet, erklärte sie. Der Abend solle dazu dienen, aus den Erfahrungen der Rednerinnen zu lernen. Während des Stammtischs berichteten mehrere Gründerinnen von ihrem Start und den Hürden, welche sie zum Start erlebt haben. Über Herausforderungen und Freuden im Eventgeschäft etwa sprach Anne Heil, Gründerin von „Eventkiste“. Die 37-jährige Sozialpädagogin kümmert sich im Nebengewerbe um kreative Eventplanung und Kinderanimation. Sie animierte die Anwesenden dazu, Mut bei ihren Ideen zu haben: „Du brauchst eine Vision, um in die Umsetzung zu kommen.“ Zur Aufheiterung bastelte sie kurzerhand ein Luftballontier und verschenkte dieses. Die Sozialpädagogin ging auf die Entwicklung ihres Nebengewerbes ein, welches sich vor allem durch private Empfehlungen vergrößert habe: „Mundpropaganda ist die beste Werbung.“ Wie die Unterstützung von selbstständigen Müttern und Frauen in Start-ups aussieht, davon konnte Kerstin Maderer erzählen. Die Gründerin des Netzwerks „Mompreneurs®“ teilte ihre Erfahrungen, welche sie beim Aufbau eines Netzwerks lernen konnte. Als dritte Rednerin gab Laura Keil Einblicke über die Entwicklung von „Linto“, einem innovativen Linsen-Tofu-Produkt der Marke „erveat!“. Die zweifache Halbfinalistin des Hessischen Gründerpreises und Finalistin des Ideenwettbewerbs Hessen ging dabei auf verschiedene Höhen und Tiefen bei der Produktentwicklung ein. Das Publikum hörte allen drei Beiträgen gespannt zu und tauschte sich anschließend miteinander aus.
