Bürgermeister Matthias Kübel begrüßte die Ministerin in den Räumlichkeiten vor Ort und stellte nochmals die Wichtigkeit des Familienzentrums heraus. Die Gemeinde sei zwar sehr klein, hätte aber in den vergangenen Jahren einen intensiven, sozialen Wandel erfahren, erklärte der Rathauschef: „Das liegt nicht zuletzt an den vielen Zugezogenen und Geflüchteten hier im Ort.“ Um die Integration zu gewährleisten, wäre gerade hier ein besonderes Programm notwendig. Das Familienzentrum trage maßgeblich dazu bei, genau das zu gewährleisten, lobte Kübel und fügte abschließend hinzu: „Die Lindenstraße ist ein zentraler Ort in der Innenstadt von Bad Salzschlirf. Nach dem langen Leerstand, wollten wir ein Angebot mit toller Belegung finden und ich denke das haben wir geschafft.“
Familienministerin Stolz hob die Wichtigkeit der Familienzentren für das Land Hessen hervor. Besonders die hohe Anzahl der Einrichtungen im Land Hessen beeindrucke sie sehr, so Stolz: „227 ist schon eine Ansage.“ Deshalb wollte sie auch auf ihrer Sommerreise eine solche Einrichtung besuchen, erklärte die Familienministerin und fügte lachend hinzu: „Auch wenn ich nicht gedacht habe, dass sie so sommerlich sein wird.“ An der Arbeit der sozialen Einrichtungen fasziniere sie drei Dinge, wie Stolz ausführte: Die Fähigkeit immer wieder über den Tellerrand zu schauen, die Anpassungsfähigkeit der Mitarbeiter und die Vielfalt des Angebots in den Einrichtungen.
Der erste Kreisbeigeordnete Frederick Schmitt überreichte dem Familienzentrum außerdem eine Anschubfinanzierung über 10.000 Euro und lobte nochmals die Integrationsarbeit der Gemeinde und des Trägers Grümel, die im Familienzentrum geleistet werde.
Nach dem Empfang zeigte Doris Strittmatter, Leiterin der Einrichtung, der Familienministerin Bilder von umgesetzten Projekten. Währenddessen wurden Häppchen gereicht und für die Gäste gab es die Möglichkeit zum Austausch.
