Schon im Gottesdienst wurden die beiden von Bischof Michael Gerber in den höchsten Tönen gelobt: „Es ist wirklich nicht in Wort zu fassen, was Sie beide dienstlich geleistet haben. Man kann sagen, dass ihr Familienname Programm ist: Ihr seid der Fels in der Brandung. Danke, dass Sie nicht nur Brandenstein heißen, sondern auch Brandenstein leben.“ Zur Anerkennung ihres Wirkens bekamen die beide die Bonifatius-Medaille verlieren, welche laut Gerber „erstmals an ein Ehepaar übergeben wird.“
Bei der anschließenden offiziellen Verabschiedungsfeier im Hof des Priesterseminars ging es dann mit den lobenden Worten weiter: Vom stellvertretenden Diözesanleiter Dr. Bertram Stitz kamen dankende Sätze: „Frau von Brandenstein-Zeppelin wurde 1988 in den Verband berufen. Sie bot ein Feuerwerk von Ideen im Bereich des sozialen Ehrenamts und das war kein Strohfeuer, denn sie sorgte und wird auch noch weiterhin dafür sorgen, dass die damals entzündete Flamme stärker strahlt denn je.“ Der laut Stitz „charismatische und wunderbare“ Constantin von Brandenstein-Zeppelin sei dann 1990 dazu gekommen. „Ihr habt Spuren hinterlassen und werdet dies auch zukünftig tun“, endete der stellvertretende Diözesanleiter. Als Geschenk überreichten die Malteser eine Urkunde, die die Partnerschaft mit dem neuen Hilfsprojekt der von Brandensteins in Kroatien bezeugte. Auch die Vizepräsidentin der Malteser Deutschland, Clementine Perlitt, ließ es sich nicht nehmen, den beiden zu danken und sie zu loben: „Grüße von der Bundesebene auszurichten ist heute wirklich speziell, weil Herr von Brandenstein-Zeppelin Jahrzehnte der war, der dankte und begrüßte. Heute danke ich euch, ihr seid wahrlich die Galionsfiguren der Malteser. Und wenn wir ,Hurra‘ und ,Vergelt‘s Gott‘ hören, dann denken wir an euch.“
