„Fulda als Standort ist zustande gekommen, weil wir hier viele motivierte Mitglieder im Kreis haben“, sagt Henrik Jankwitz, stellvertretender Leiter des Deutschen Quizvereins in Fulda. Jankwitz, der selbst begeisternder Quizzer ist, gründete gemeinsam mit Lara Ruthenberg den neuen Standort, ihre Motivation: „Den Leuten aus Fulda und Umgebung die Leidenschaft für Quizze zu zeigen“. Die ersten beiden Events in Fulda hätten bereits gezeigt, dass das Interesse wachse, so der gebürtige Münsterländer.
Der Deutsche Quiz Verein wurde 2011 in Berlin gegründet und besteht mittlerweile aus mehr als 1200 Mitgliedern. Das Ziel des Vereins ist es, das Quizzen als Wettkampfsport und als Form der Wissensvermittlung zu etablieren. Die prominentesten Mitglieder sind bekannt aus dem Fernsehen. Als Jäger bezeichnet, treten sie in der ARD-Quizsendung „Gefragt-Gejagt“ gegen Kandidaten an – auch Jankwitz stand ihnen schon gegenüber. Um die Bekanntheit des Vereines noch weiter zu steigern, werden regelmäßig Veranstaltungen in ganz Deutschland ausgetragen, seit kurzem auch in Fulda.
Beim Deutschland-Cup treten Teilnehmer zum nationalen Vergleich im Quizzen an. „Es ist ein anspruchsvoller Einzelwettbewerb, bei dem man kompetitiv zehn Fragen aus zehn Kategorien beantworten muss. Am Ende kann man sich deutschlandweit vergleichen“, so Jankwitz, der darüber hinaus noch ergänzt, dass „es gut sein kann, dass auch mal einer der Jäger bei uns vorbeischaut. Sie reisen regelmäßig rum und schauen mal rein“.
Wer selbst an diesem Cup teilnehmen möchte, kann dies am Sonntag um 15.30 in der Alten Schule Fulda tun. Als Tipp zur Vorbereitung gibt Jankwitz Interessierten mit auf dem Weg: „Auf jeden Fall viel lesen und mit offenen Augen durch den Alltag gehen. Dann kann man auch Dinge lernen, von denen man noch nicht wusste, dass man sie eines Tages mal weiß“. Für leibliches Wohl ist bei dem Event auch gesorgt. Jankwitz bittet nur, sich vorher anzumelden, mehr Informationen gibt es unter www.quizverein.de. Es solle eine familiäre Atmosphäre herrschen, bei der „auch ein gemütliches Ambiente abseits vom Quizzen entsteht“, erklärt Jankwitz abschließend.
