Der MSC Fulda hat eine 50 Jahre (!) lange Slalomtradition und ist seit dem unverständlichen Verbot der Durchführung eines Slaloms an einem einzigen Samstag im Jahr auf dem einst von der Stadt dafür ausgewiesenen Messegelände auf Streckensuche für einen Automobilslalom. Initiiert wurde die neue Veranstaltung durch zwei ehemalige Rallyefahrer beider Vereine, durch Marcel Schuhej und Mark Kemmler. Beide sind Volljuristen, sehen ihre Zukunft im aktiven Salomsport und konnten dieses Jahr schon erfolgreich einige Veranstaltungen absolvieren.
Der Gedanke, die Vorstände beider Vereine an einen Tisch zu holen, reifte schon im vergangenen Jahr und man machte über den Winter nun „Nägel mit Köpfen“. Die Stadt Schlitz, nicht nur deutschlandweit bekannt durch die Hessen Rallye Vogelsberg, zeigte sich sofort kooperativ und man begann mit der Planung der Durchführung. Es wurde eine ideale Strecke zwischen Fraumrombach und Pfordt am See sowohl für Fahrer als auch Zuschauer gefunden. Es werden keine Kosten und Mühen gescheut und es sind sehr viele Helfer im Einsatz, um den traditionsreichen Motorsport in Osthessen weiterleben zu lassen.
Dazu wurden weitere Vereine und freiwillige Helfer mit ins Boot geholt und die Akzeptanz für diese neue Veranstaltung auf Schlitzer Terrain im Umfeld ist riesig. Dafür bedanken sich schon mal im Voraus die Verantwortlichen.
Beide Slaloms beginnen jeweils um 9 Uhr mit den Serienfahrzeugen der Gruppe G. Die verbesserten spektakulären Fahrzeuge der Gruppe Fund H folgen danach. Zu beiden Veranstaltungen haben 50 Teilnehmer gemeldet und es sind neben den arrivierten Favoriten auch einige Neulinge, insbesondere aus dem heimischen Raum, am Start. Die Starterliste und weitere Infos gibt es unter www.mscfulda.de.
Unterstützt wird das Slalomwochenende einigen Sponsoren, auch durch Autohäuser der Region, die dort auch ihre Fahrzeuge präsentieren. Ein Streckensprecher sorgt über den Tag in der Zuschauerzone, in der auch Verköstigung angeboten wird, für alle Informationen. Die Anfahrt zu den Zuschauerparkplätzen ist nur (!) über Pfordt möglich. Der Eintritt ist frei.
