„Wir wollen die Anwohner informieren, was genau geplant ist und ihnen die Gelegenheit geben ihre Fragen zu stellen“, erklärte die Pressesprecherin bei ABO Lena Fritsche. Dafür stellte die ABO Stellwände mit allen nötigen Informationen rund um den Projektfortschritt aus, an denen die Bewohner beispielsweise die Visualisierung der Windkraftanlage, das Genehmigungsverfahren oder den Zeitplan genauer einsehen konnten. Für weitere Fragen standen diverse Fachpersonen, wie beispielsweise ein Naturgutachter für den Natur- und Umweltaspekt, der Bauleiter für die anstehende Baustelle oder die Projektleiterin für die Visualisierung zu Verfügung, die über ihr Fachgebiete informierten. „Wir wollen den frühen Kontakt zu den Bewohnern herstellen“, so Fritsche.
Die ABO ist für den Bau und Planung der Windanlage zuständig. Dafür pachtet das Unternehmen die vom Land Hessen ausgewiesene Fläche vom Besitzer. „Wir möchten die Bedenken der Bewohner ausräumen“, so die Pressesprecherin. Die Frage wie schädlich der Infraschall letztlich sei, war die größte Angst der Besucher, erklärte sie. Naturschutz sei ebenfalls ein wichtiger Punkt beim Bau der Windkraftanlage, welcher sehr ausführlich geprüft werde. „Viele denken, dass der Infraschall schädlich ist, dabei haben Autos eine größere Ausstrahlung als Windkraftanlagen“, betonte Fritsche. Die ABO vermiete die Windkraftanlage als Pächter der Fläche an einen Drittanbieter. „Meistens sind das Stadtwerke wie die RhönEnergie Fulda oder Genossenschaften“, erklärte die Pressesprecherin. Wer genau den Zuschlag für die Anlage in Großenlüder erhalte, sei zum derzeitigen Stand noch unklar: „Wir starten die Ausschreibung erst, wenn die Genehmigung vorliegt“. Dies soll vorrausichtlich im ersten oder zweiten Quartal 2024 der Fall sein. „Wir schätzen das der Bau und die Inbetriebnahme der Anlage dann etwa Ende 2024 oder Anfang 2025 von der Bühne gehen soll“, so Fritsche abschließend.
