Am Sonntag, 4. Juni, lief die Frist für die Mannschaftsmeldungen der Senioren für die Saison 2023/24 ab. Bisher ist dort kein SV Neuhof zu sehen. Der Absteiger aus der Hessenliga in die Verbandsliga äußert sich bisher nicht, will dem Vernehmen nach aber bis zum 10. Juni abwarten – da ist Verbandsspielausschuss-Sitzung. Fuldas Regionalbeauftragter Erhard Zink reagierte jetzt auf die Situation und setzte sich mit den Clubs aus der Verbandsliga-Relegation. Dort gewannen Eintracht Baunatal (gegen Willingen) und Hessen Kassel II (gegen Freiensteinau) die Halbfinal-Hinspiele, die Sieger der beiden Duelle (Rückspiele am Samstag) sollen eigentlich kommenden Mittwoch, 14. Juni steigen. Doch sollte der SV Neuhof jetzt nicht mehr für die Verbandsliga melden, wäre ein Startplatz frei. Das Finale wäre hinfällig, beide Sieger der Halbfinals würden aufsteigen.
Doch auch für deren Verlierer gibt es Hoffnung: Denn die nächste Frage wäre dann, ob Bronnzell in die Hessenliga aufsteigt. Sollte dies passieren, würde ein weiterer Verein aus der Verbandsliga-Relegation nachrücken. Also nicht nur der Sieger aus den vier Teams, und nicht nur der Zweite, der für Neuhof in der Verbandsliga Nord starten dürfte – sondern gleich auch noch ein dritter Club, der Bronnzells Platz einnehmen würde. Und der würde in einem „Spiel um Platz drei“ am kommenden Mittwoch ermittelt werden.
Es bleibt abzuwarten, was der Verband am Samstag entscheidet – ob der SV Neuhof noch nachträglich meldet, ob dies bejaht wird. Und natürlich, ob Bronnzell nach dem Rückspiel am Sonntag zuhause gegen Bornheim feiert oder ebenfalls weiter Verbandsliga spielt. Zink jedenfalls informierte die vier Vereine der Verbandsliga-Relegation um die SG Freiensteinau vorsorglich schonmal, „sie sollen sich den Termin nächste Woche freihalten“.
