Meik Voll und seine SG Ehrenberg hatten sich wie gewohnt zum Heimspiel in Seiferts eingefunden, auch Schiedsrichter Tim Weinrich (Petersberg) und seine Assistenten waren da. Dann begann das Warten auf den SV Neuhof. Doch der Hessenliga-Absteiger war nicht erschienen. Der SVN hatte nach Spielern gesucht, weil einige schon im Urlaub sind, wollte das Pokalspiel noch verlegen, doch angesetzt blieb es. Schon die Vorgeschichte glich einer Farce.
Ehrenberg war ebenfalls personell geschwächt, hatte aus der Reserve auffüllen müssen. Doch dann wurde aus dem Pokal-Abend in Seiferts ein halbwegs geselliger Abend, einige Zuschauer und Fans, die gekommen waren, sind auf ein Getränk geblieben. Die ganze Sache hierließ dennoch ein ganz komisches Gefühl bei allen Beteiligten. Auch wenn Ehrenberg damit im Finale steht. SGE-Vorstand Udo Wischniewki hatte mitgeteilt, dass für Ehrenberg seit mehreren Tagen niemand vom SV Neuhof zu erreichen gewesen sei – Neuhof stellvertretender Abteilungsleiter Michael Böhm wiederum gab OZ gegenüber vor dem Spiel bereits an, dass es eine Termin-Absprache für jenen 7. Juni, auf die die SG Ehrenberg pochte, nie gegeben hätte. Pokalspielleiter Marcus Klimek war übrigens am Mittwochabend parallel als Schiedsrichter beim Relegationsspiel in Welkers im Einsatz.
