„Es ist schon eine Herausforderung“, gab Richard Füller vom Mackenzeller Lauftreff-Team zu. Nachdem der Rhön-Super-Cup in diesem Jahr nicht stattfindet, hatte die TSG das Event selbst zu stemmen. „Im Endeffekt eine neue Zeitrechnung“, so Füller. Doch die Mackenzeller machten das mit Bravour, wollten ihren 40. Montagslauf unbedingt austragen und durften dazu über 200 Starter begrüßen: Etwa 60 Schüler und Kinder starteten über die zwei Kilometer, auf den großen Strecken waren es dann 136 Teilnehmer.
Über die 5,3 Kilometer siegte Nils Milde, schnellste Frau war Ida Bug. Auf der Zehn-Kilometer-Strecke setzte sich Rene Gottbehüt durch, Jessica Stoll war die beste weibliche Teilnehmerin. Die Sieger über die 14 Kilometer hießen Manuel Werner und Jennifer Romanowski. Kleine Zahlenspiele gab es auch noch: Das Durchschnittsalter der Teilnehmer war 39,4 Jahre. Die älteste Frau war dabei 56, der älteste männliche Läufer stolze 73.
„Das Feedback der Läufer war durchweg positiv. Wir hatten auch keine Verletzungen und mit dem Wetter hat es super gepasst“, war Füller zufrieden. Abends wurde es schön angenehm im Schlosspark, nachdem tagsüber die Sonne brütete. Ein gelungener Abschluss des Sportfestes der TSG, auch der Festabend am Montag war gut besucht. Außerdem schaute Jochen Miersch, Volkslaufwart des Hessischen Leichtathletik-Verbandes, in Mackenzell vorbei und ehre den Verein für sein Engagement.
Und wie steht es um die Zukunft des Volkslaufes in Mackenzell? „Wir werden uns bemühen“, versprach Füller.
