Volleyball 31.01.2023

Oberligen – SGJ wacker gegen den Tabellenführer – Hünfeld rotiert

Osthessen (pf/oz) – Den Klassenerhalt in der Oberliga hatten die Volleyballerinnen der SG Johannesberg schon im Winter mit dem Erreichen der Aufstiegsrunde in der Tasche. Nun startete die zweite Halbserie der Saison – mit einer 0:3-Heimpleite gegen den Klassenprimus Biedenkopf. Auch die Oberliga-Männer des Hünfelder SV kassierten eine Niederlage und verloren zuhause mit 2:3 gegen Naurod.

Johannesbergs Frauen starteten in die Aufstiegsrunde. Foto: Verein

Frauen: SG Johannesberg – Biedenkopf Wetter-Volleys 0:3 (27:29, 21:25, 11:25)

Gleich im ersten Spiel der Aufstiegsrunde musste das Team der SG Johannesberg gegen den Tabellenführer zwar eine 0:3-Niederlage hinnehmen, schlug sich dabei aber wacker und war in den ersten beiden Sätzen mehr als gleichwertig. Zunächst aber musste das Team von Aleksandar Dimovski stets einem Rückstand hinterherlaufen, ehe man sich auf die hochgewachsenen Außenangreiferinnen der Gäste besser eingestellt hatte. Bei 17:18 war die SGJ dann wieder dran und es gelang dann erstmals, mit 20:18 in Führung zu gehen, als Sandra Zukauskiene mit ihren Aufschlägen das gegnerische Spiel unter Druck zu setzen vermochte. Leider gelang es aber in der hochspannenden Schlussphase des Satzes der SGJ nicht, drei Satzbälle zu nutzen. Damit holten sich die Gäste mit 29:27 die Satzführung.

Im zweiten Satz war es dann die SGJ, die zunächst die Akzente setzte. Über effektive und gefährliche Aufschläge wurde eine mit 14:6 deutliche Führung erreicht. Dabei konnten die Gastgeberinnen ihr variables Angriffsspiel gut in Szene setzen. Doch die Gäste kämpften sich ins Spiel zurück. Die routinierte Zuspielerin Renate Kern vermochte es immer wieder, mit präzisen Pässen auf die Außenpositionen die Angreiferinnen der Volleys einzusetzen und so Punkte zu ermöglichen. Und gerade in dieser wichtigen Phase des Spiels trug der 1. Schiedsrichter mit einigen fragwürdigen Entscheidungen zuungunsten der Gastgeberinnen ins Spiel ein, so dass nach dem 18:13 das Spiel komplett kippte und der zweite Satz noch mit 25:21 an die Gäste ging. Im dritten Satz war dann bei den Gastgeberinnen etwas die Luft raus. Der Satz ging trotz engagierten Spiels der Johannesbergerinnen deutlich mit 11:25 an die jetzt selbstbewusst auftrumpfenden Gäste.

Weiter geht es für die SGJ mit dem Auswärtsspiel am 11. Februar beim TV Waldgirmes II.

Johannesberg: A. Brähler, D. Brux, M. Chrupalla, St. Franke, E. Jahn, R. Kern, E. Marx, K. Schuchert, K. Weber, H. Wilhelm, W. Wind, S. Zukauskiene.

 

Männer: Hünfelder SV – TG Naurod 2:3 (24:26, 25:18, 25:18, 17:25, 10:15)

Es hatte den HSV mal wieder erwischt – allerdings ist die Saison auch in Hünfeld gesichert, auch wenn die Oberliga der Männer nicht in Auf- und Abstiegsrunde geteilt ist. Doch als Tabellenvierter sind die Hünfelder gesichert, ließen Naurod aber mit dem Sieg am Wochenende bis auf einen Zähler herankommen. „Wir haben ein bisschen durchrotiert“, sagte Trainer Uli Bönsch, der sich selbst auch zurücknahm und mit Markus Roth einen ehemaligen Regionalliga-Mitspieler begrüßen konnte. „Er saß seit vielen Jahren mal wieder mit auf der Bank, war ab und an im Training und so ein erfahrener Spieler kann den anderen schon durch sein Dasein weiterhelfen“, so der Coach über den „alten Haudegen“. Ein Sieg war sogar im Bereich des Möglichen: Im ersten Satz führte der HSV mit 11:4 und gab ihn dann noch knapp aus der Hand. Die folgenden beiden Sätze gingen an die Hünfelder, bei denen Max Bönsch als Zuspieler agierte. Dann gewann Naurod zwar die Durchgänge vier und fünf, „aber es muss ja weitergehen, wir schauen schon mal auf nächste Saison und in fünf Sätzen hatten die Spieler genug Zeit, um mal ein bisschen zu spielen“, fand Bönsch viel Gutes im Spiel.

Der drittletzte Saisonspieltag hält für den HSV nun am 11. Februar das Auswärtsspiel bei der SSVG Eichwald bereit.

Hünfeld: M. Bönsch, U. Bönsch, Lochner, Wessel, Zukauskas, Peiffer, Hurbik, Ilin, Herrmann, Wilisz, Roth, Krautwurst.