Lokales FD 12.08.2023

Neuer Weltrekord – Osthesse rast mit 148 km/h auf E-Bobby-Car

Fulda (as) – Der „absolute Oberhammer“ ist den Fuldaer Studenten Marcel Paul (31) und David Reimund (23) am Donnerstag gelungen. Mit einem modifizierten Elektro-Bobby-Car haben sie einen neuen Geschwindigkeits-Weltrekord aufgestellt. Das beachtliche Ergebnis von 148 Stundenkilometern konnte Paul als Fahrer auf dem Hockenheimring mit dem Spielauto erreichen. Damit haben sie ihre Erwartungen von 120 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit klar überflügelt. (Update: 10.45 Uhr)

Von links: David Reimund und Marcel Paul. Foto: privat

Die Begeisterung über den Erfolg war bei Paul kurz nach der Fahrt enorm: „Das ist der absolute Oberhammer. Ich habe mich total gefreut.“ Er hatte im Vorfeld als Ziel formuliert, die 140 Stundenkilometer Geschwindigkeit zu erreichen. Diese brauche es nämlich in seinem Lieblingsfilm „Zurück in die Zukufnt“, damit der DeLorean DMC-12 durch die Zeit reisen kann. „Das habe ich mit 148 Stundenkilometer noch übertroffen. Ich bin total ausgeflippt“, stellt der Student zufrieden fest.

Der Weltrekordversuch sei insgesamt sehr stressig abgelaufen, beschreibt der 31-Jährige: „Wir waren im Zeitverzug.“ Insgesamt drei Fahrten absolvierte er auf seinem modifizierten E-Bobby-Car. Im ersten Versuch schaffte er die neue Rekordgeschwindigkeit. Beim zweiten Versuch allerdings habe es technische Störungen der Messanlage gegeben, weswegen dieser nicht gewertet werden konnte. Der dritte Versuch sei minimal langsamer gewesen, erläutert er: „Wenn der Akku erhitzt, baut er Leistung ab.“ Zeit zum Feiern mit Freunden, Familie und Kollegen werde es am Wochenende geben, ergänzt Paul. Die neue Urkunde will er neben seine anderen beiden Weltrekorde hängen, die er ebenfalls mit einem Bobby-Car aufgestellt hat.

Im Strecken-Abschnitt „Parabolika“ am Hockenheimring wurde der Weltrekord-Versuch durchgeführt. Die beiden Studenten wurden dafür von der Hochschule Fulda unterstützt sowie weiteren Sponsoren, die Teile für das E-Bobby-Car geliefert hatten. Ziel war, die Leistungsfähigkeit von E-Motoren zu prüfen. Zwei Wochen vor dem Start hatte Paul sich noch um das Wetter Sorgen gemacht, denn bei Regen hätte der Versuch abgeblasen werden müssen.