Frauen-Oberliga: Gelnhausen – Johannesberg 3:2 (21:25, 28:26, 17:25, 25:23, 16:14)
Das Team von Trainer Aleksandar Dimovski bot trotz einiger notwendiger Umstellungen den Gastgeberinnen einen harten Kampf und hätte eigentlich den Sieg verdient gehabt. Denn über weite Strecken war der Aufsteiger das bessere Team. Den lange Zeit ausgeglichenen Auftaktsatz holte sich die SGJ, weil der Aufschlagdruck die Angriffe der hochgewachsenen Gastgeberinnen effektiv unterband. Julia Schawag konnte so aus dem 20:21 zum 25:21 aufschlagen.
Im zweiten Satz konnte die SGJ einen zwischenzeitlichen Vorsprung nicht in einen Satzgewinn ummünzen. Hier waren es Probleme in der Feldverteidigung und einige diskussionswürdige Entscheidungen des Schiedsgerichtes, die am Satzende die Entscheidung zugunsten der Gastgeberinnen brachten.
Den dritten Satz dominierte dann wieder die SG Johannesberg, die mit gut organisierter Verteidigung und variantenreichem Angriff die Akzente setzte. Die Gastgeberinnen konnten die zwischenzeitliche 20:9-Führung der SGJ zwar noch einmal verkürzen, aber das 25:17 war trotzdem deutlich.
Der vierte Satz glich dem Zweiten: Johannesberg erspielte sich zum Satzbeginn eine 11:6-Führung. Die Gastgeberinnen konnten aber immer wieder aufschließen, weil die SGJ den Sack nicht zumachen konnte. Am Ende war es dann ein Johannesberger Angriff, der im Aus landete und den Satzausgleich brachte.
Im Entscheidungssatz war es erneut ein Auf und Ab beider Mannschaften. Und auch hier hatten die Gastgeberinnen das bessere Ende und die engen Entscheidungen auf ihrer Seite. Aber die SGJ kann auf diese Leistung aufbauen. Doris Brux und Sandra Zukauskiene lieferten starke Debütleistungen ab. Leider war Aksenia Korinovska aufgrund geänderter CEV-Regularien zum Status ukrainischer Staatsangehöriger noch nicht spielberechtigt. Aber hier geht es nur noch um die Formalien für das Transferzertifikat. Für das erste Heimspiel am 8. Oktober (18 Uhr) gegen die TG Naurod kann daher mit einer weiteren Stärkung des Teams gerechnet werden.
Johannesberg: A. Brähler, D. Brux, M. Chrupalla, St. Franke, R. Kern, J. Schawag, K. Schuchert, M. Schwab, K. Weber, W. Wind, S. Zukauskiene.
Männer-Oberliga: USC Gießen – Hünfeld 3:2 (19:25, 25:19, 23:25, 25:21, 15:10)
Nach dem erfolgreichen Start zuhause, als es ein 3:1 gegen Orplid Darmstadt gab, legte der Aufsteiger aus der Haunestadt gleich mal nach und verbuchte im ersten Auswärtsspiel einen weiteren Punkt: Beim USC Gießen kämpfte sich der HSV in den fünften Satz – mehr noch: Gleich zweimal legten die Hünfelder sogar vor und mussten dann jeweils den Ausgleich schlucken, ehe Gießen im Tiebreak das bessere Ende für sich hatte. Hünfeld Männer sind aber in der Oberliga angekommen und können mithalten – das wollen sie auch im nächsten Heimspiel unter Beweis stellen, wenn am Samstag (19.30 Uhr) DSW Darmstadt in der Kreissporthalle 4 gastiert.
