Frauen: FSV Bergshausen – SG Johannesberg 1:3 (25:16, 16:25, 23:25, 12:25)
Bergshausen verfügt über eine Mannschaft mit erfahrenen Spielerinnen und startete stark in die Partie. Johannesberg hingegen fand zunächst im Angriff kein Mittel gegen die hochgewachsenen Gastgeberinnen, die auch in der Abwehr gut standen. Schnell stand es 12:3 und diese Führung gaben die Gastgeberinnen auch nicht mehr ab. Sie dominierten im ersten Satz und entschieden diesen auch klar mit 25:16 für sich. Trainer Aleksandar Dimovski fand in der Satzpause anscheinend die richtigen Worte und rüttelte seine Damen wach. Nach einem ausgeglichenen Satzbeginn fand die SGJ jetzt regelrecht über den Kampf ins Spiel. Jetzt war das Team um Zuspielerin Sandra Zukauskiene auch immer besser in der Lage, den Angriff variabel zu gestalten und die Gastgeber mit schnellem Spiel zu überfordern. Ab der Satzmitte wendete sich das Blatt und im direkten Gegenzug gelang der Satzausgleich mit 16:25.
Einen ausgeglichenen Schlagabtausch boten sich beide Mannschaften im dritten Satz. Die anfängliche Führung der SGJ glichen die Gastgeberinnen, die mit allen Mitteln die Niederlage abwenden wollten, wieder aus. Johannesberg lag immer knapp in Front und konnte sich nie richtig absetzen. Aber im Unterschied zum Auftaktsatz fanden die Angreiferinnen in dieser Phase immer ein Mittel gegen die Verteidigung Bergshausens. So gelang es, gegen konditionell nachlassende Gastgeberinnen den dritten Satz mit 23:25 knapp für sich zu entscheiden. Im vierten Satz war die Gegenwehr des FSV dann schnell gebrochen und die SGJ trumpfte auf und holte sich mit einem deutlichen 25:12 die nächsten drei Punkte und vorerst den zweiten Tabellenplatz.
Diesen gilt es dann am 12. November in eigener Halle gegen die zweite Mannschaft des TV Waldgirmes zu bestätigen. Hier erwartet die Zuschauer im Sportzentrum der SG Johannesberg wieder ein hochklassiges Spiel gegen die Reserve des Zweitligisten.
Johannesberg: A. Brähler, D. Brux, M. Chrupalla, St. Franke, R. Kern, K. Schuchert, K.Weber, H. Wilhelm, W. Wind, S. Zukauskiene.
Männer: TG Naurod – Hünfelder SV 3:0 (25:22, 25:17, 25:18)
„Mund abputzen, weitermachen“, war das Fazit von Hünfelds Trainer Uli Bönsch, der nach dem 0:3 bei der TG Naurod ergänzte: „Es war uns bewusst, dass es solche Spiele geben wird. Wir können besser, aber sie waren auch sehr stabil. Da war nicht viel zu holen“. Lediglich im ersten Satz war es etwas spannender und Hünfeld konnte die Partie ausgeglichen gestalten, danach ging es aber zügig: „Die Fahrt war länger als das Spiel“, konnte Bönsch den Trip nach Wiesbaden mit etwas Humor nehmen. Es wäre die Chance gewesen für den HSV, etwas Luft nach unten zu bekommen, so aber waren die Fehler zu viel und die Tagesform nicht gut genug.
Weiter geht es für die HSV-Männer am 12. November mit einem Heimspiel, dann kommt abends die SSVG Eichwald in die Haunestadt. „Sie haben jetzt Tabellenführer Biedenkopf geschlagen“, mahnt Bönsch aber schon vor der nächsten schweren Aufgabe“.
Hünfeld: M. Bönsch, U. Bönsch, Herrmann, Krautwurst, Ilin, Wessel, Zukauskas, Pfeiffer, Lochner, Hurbik.
