Frauen: TV Bommersheim – SG Johannesberg 3:1 (22:25, 25:20, 25:19, 25:21)
Eine Niederlage musste die SG Johannesberg am Samstag bei ihrer Reise in den Taunus hinnehmen. Entsprechend enttäuscht fuhr das Team nach Hause. Dass es kein einfaches Spiel gegen den Mitaufsteiger TV Bommersheim werden würde, war Trainer Dimovski und der Mannschaft klar, die 3:1 Niederlage war aber vermeidbar. Die Mannschaft startete gut in den ersten Satz und erspielte sich ein knappes 25:22 im Auftaktsatz . An diese Leistung konnte die SGJ in der Folge aber nicht mehr anknüpfen. Die Aufschläge, sonst eine der großen Stärken, wurden reihenweise verschlagen. Zusätzlich machte der starke Block des TVB den Johannes-bergerinnen zu schaffen, die im Angriff zu wenig flexibel agierten. Bommersheim konnte mit 25:20 ausgleichen. Auch im dritten und vierten Satz blieb der sonst so schlagkräftige Angriff der SGJ ein wenig ideenlos und ermöglichte es damit Bommersheims Abwehrleistung, den Unterschied in einem insgesamt ausgeglichenen Spiel zu machen. Dennoch waren es drei verschenkte Punkte, denn Johannesbergs Eigenfehler und eine schwankende Annahmeleistung verschenkten ein besseres Ergebnis.
Am 10. Dezember steht das letzte Heimspiel der Hinrunde im Johannesberger Sportzentrum an. Hier möchte die Mannschaft noch einmal auftrumpfen und unter Beweis stellen, daß der Platz in der Aufsteigerrunde kein Zufall ist.
Johannesberg: A. Brähler, D. Brux, M. Chrupalla, St. Franke, K. Ganichin, E. Marx, K. Schuchert, K. Weber, H. Wilhelm, W. Wind, S. Zukauskiene.
Männer: TV Waldgirmes II – Hünfelder SV 3:1 (25:18, 24:26, 25:20, 25:17)
„Ein bisschen schade, es wäre mehr drin gewesen“, bedauerte Hünfelds Trainer Uli Bönsch nach der Auswärtsniederlage beim Tabellennachbarn. Für ein Duell auf Augenhöhe fehlten dem HSV allerdings einige Kräfte, Silas Wessel beispielsweise war nicht mit dabei, David Zukauskas half als Libero aus, aber war auch noch nicht richtig fit nach seiner Verletzung. „Wir haben uns ganz gut gewehrt, aber das können wir nicht kompensieren“, so Bönsch, dessen Sohn Max es mit einer starken Leistung alleine auch nicht rumreißen konnte.
Damit ist die Hinrunde nun gespielt: Der HSV steht als Aufsteiger in der Oberliga auf Platz sechs, führt damit die untere Tabellenhälfte an. „Wir sind zufrieden. Vor der Runde hatten wir gesagt: Mal schauen, wann wir mal ein Spiel gewinnen können“, zieht Bönsch ein Zwischenfazit – wohlwissend, „dass wir aber noch eine Schippe drauflegen müssen, auch im Training“. Nach einer kurzen Pause geht es noch vor Weihnachten gegen Orplid Darmstadt und USC Gießen weiter, zwei Teams, die hinter dem HSV positioniert sind. „Wir hoffen, dass wir nicht so viele Ausfälle haben, sonst wird es eng für uns“, blickt Bönsch auf die Rückrunde.
Hünfeld: M. Bönsch, U. Bönsch, Lochner, Peiffer, Zukauskas, Hurbik, Herrmann, Ilin, Krautwurst.
