Unter dem Motto „Krokodil trifft Krokodil“ hatten Besucher die Möglichkeit, entweder Schweizer Metall- und Kunststoffkrokodile auf Schienen oder die Reptilien gehörenden Kubakrokodile aus unmittelbarer Nähe zu bestaunen. Der MEC baute dafür das Modul Lehmann Gartenbahn (LGB) auf. Dabei lenkten die Vereinsmitglieder die verschiedenen Komponenten des großen Modells. Während einer die Bahnschienen für die Fahrradfahrer steuerte, fuhr ein weiterer eine Modelbahn über die Schienen, aus der Seifenblasen statt Rauch geblasen wurde. Für die kleinen Besucher gab es noch eine kleine Strecke, wo sie spielen und eine Modelbahn selbst steuern konnten. Außerdem wurden noch kleinere Werke von Mitgliedern ausgestellt. Darunter waren beispielsweise eine Unfallstelle oder auch eine komplette Hotelanlage mit mehreren Pools, einen Brunnen oder Ferienhäuser ausgestellt. Neben der Modelbahnausstellung hatten die Besucher noch die Chance, die Tiere von „Scalare“ zu bestaunen. Dabei waren neben Schildkröten. Gottesanbeterinnen oder mehreren Fischarten, auch exotischere Tiere wie eine Würgeschlange oder drei Krokodile zu sehen.
Der Erste Vorsitzende des Aquarien- und Terrarienverein „Scalare“ Christian Redweik freute sich, dass nach über drei Jahren Corona-Pause im Tümpelgarten wieder die Modelbahnausstellung veranstaltet werden konnte. „Wir hatten über zwei Jahre komplett geschlossen und konnten uns nicht mal treffen“, erklärte er. Für den Verein sei die Veranstaltung, die vor über zehn Jahren ins Leben gerufen wurde, wichtig. „Wir haben laufende Kosten mit den ganzen Terrarien und Aquarien“, sagte Redweik. Nur die Pfleger kamen zum Verein, um die Tiere zu füttern. Der Energiebedarf sei wegen den vielen exotischen Wesen sehr hoch. Dennoch spüre „Scalare“ aktuell eher weniger von den steigenden Energiekosten: „Wir haben noch eine vertragliche Regelung bis 2024“, erklärte er. Der Verein rüste sich aber für die Zukunft. Er will in den nächsten Monaten die gesamte Anlage auf LED-Beleuchtung umstellen. „Als die Lockerungen kamen, haben wir uns gleich in Eigenarbeit an die Renovierung gemacht“, erwähnte der Vorsitzende.
