„Derzeitig erfolgt der Aufbau der Modulschule, die um den 20. Juni bezugsfertig sein soll. Parallel dazu erfolgt der Innenausbau des Verwaltungsneubaus, der während der Sommerferien bezogen wird. Gleichzeitig erfolgen derzeitig Arbeiten an einem neuen Lehrerparkplatz oberhalb des neu gestalteten Kunstbereichs“, informiert Schulleiter Christian Pießnack auf OZ-Nachfrage. Alle Arbeiten befinden sich bisher im Zeitplan, das bestätigt auch der Landkreis Fulda als Schulträger.
Alle etwa 500 Schülerinnen und Schüler der LBS sollen innerhalb der letzten vier Wochen des aktuellen Schuljahres in die Modulschule umziehen. Diese besteht aus 230 einzelnen Modulen, die aktuell mithilfe eines Krans zu einem großen Gebäudekomplex zusammengefügt werden. „Es entsteht dabei ein dreigeschossiger Hauptkomplex mit Unterrichtsräumen, Pausenhalle, Cafeteria, Mediathek, Informatikräumen und Sanitärbereichen“, erklärt Pießnack. Daran angebaut werde ein zweigeschossiger Nebenkomplex, in dem sich vier naturwissenschaftliche Fachräume sowie diverse naturwissenschaftliche Vorbereitungs- und Sammlungsräume befinden. Ein separater Modulteil wird die Lehrküche mit dazugehörigem Theorieraum beherbergen. Während die Klassenräume noch vor den Sommerferien in Betrieb genommen werden, folge der Umzug der Fach- und EDV-Räume sowie der Mensa während der Ferien, wie Leoni Rehnert aus der Pressestelle des Landkreises informiert.
Die Module, die von einer Firma aus Schlüsselfeld bei Bamberg geliefert werden, sind wahre Alleskönner: Aktuell noch leer, werden sie noch mit allem eingerichtet, was für den Unterrichtsbetrieb notwendig ist. Die Möbel dazu stammen aus dem Bestand der Lichtbergschule. Egal ob Tische, Tafeln oder beispielsweise relevante Anschlüsse für Experimente im naturwissenschaftlichen Unterricht. Alles wird vorhanden sein. „Die aus den einzelnen Modulen zusammengesetzten Räumlichkeiten bieten in vielerlei Hinsicht hervorragende Arbeitsbedingungen für die Lehrkräfte und Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler – und zwar bessere als in manch anderen Räumen des bestehenden Altbaus“, freut sich Pießnack.
Durch die Arbeiten ist es in der Schulstraße aktuell sehr eng geworden. „Eine geänderte Verkehrsführung und zusätzliche Halteverbotszonen sorgen jedoch dafür, dass der Schulbusverkehr weitestgehend störungsfrei verlaufen kann“, sagt Pießnack. Dies werde auch durch die Ordnungsbehörde der Marktgemeinde Eiterfeld sowie verstärkten Einsatz von Schulbuslotsen unterstützt. Auch der Schulbetrieb selbst laufe derweil störungsfrei ab.
Abriss im Herbst
Was die weiteren Arbeiten angeht, teilen Schule und Landkreis mit, dass nach dem Leerzug der bisherigen Lichtbergschule die Abrissarbeiten am Schulgebäude ab September erfolgen sollen, um den Baugrund für den Neubau zu schaffen, der am Ort der jetzigen Schule errichtet wird. Mit der Fertigstellung des Neubaus aller Cluster inklusive des Rückbaus der Modulschule wird im Frühjahr 2025 gerechnet – fast zehn Jahre, nachdem der Kreis das Mega-Projekt, das mit 25 Millionen Euro veranschlagt ist, beschlossen hatte, soll es dann abgeschlossen sein.
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