Viele der Sprecher berichteten sehr emotional über die Erlebnisse der vergangenen Tage. Ein Ukrainer, dessen Aussagen parallel übersetzt wurden, bedankte sich bei den Menschen für die Unterstützung in Deutschland. Durch die solidarische Hilfe müssten die Geflüchteten nicht wie viele andere Bürger der Ukraine in Bunkern um ihr Leben fürchten. „Wir möchten in Freiheit leben“, war seine Forderung. Eine Ukrainerin sprach auf Deutsch von ihrer Flucht kurz nach Kriegsbeginn. Da sie Bekannte in Fulda besitzt, hatte sie zusammen mit ihrer Familie ihr Heimatland in Richtung Grenze verlassen. Dabei sei die Sorge vor Angriffen durch die russische Armee groß gewesen. Mit Kissen und Decken versuchten sich beispielsweise die Menschen in einem Zug vor umherfliegenden Glasscherben zu schützen.
Die Fuldaer hörten den Menschen gespannt zu. Einige waren sichtlich bewegt und den Tränen nahe. Viele holten während der Berichte ihre Handys hervor, um die Szenen aufzunehmen. Auf dem restlichen Markt wurden parallel Spenden gesammelt, um den Bürgern in der Ukraine zu helfen.
