Gestartet waren die Teilnehmer am vergangenen Samstag im Dreiländereck bei Regnitzlosau. Am Dienstag ging es von Simmershausen nach Herleshausen. Weitere Stationen sind Duderstadt, Börßum, Jahrstedt, Arendsee und Schwanheide, bevor die Aktion am Montag in Lübeck endet.
Gelaufen wird in einem Staffelsystem mit zwölf Läufern. Die Strecke ist in Abschnitte von etwa 120 Kilometern eingeteilt. Dabei übernachten die Teilnehmer nach der Tagesetappe bei einer Feuerwehr entlang der Strecke. Gestartet wird jeweils um 4 Uhr morgens, in der Frühschicht sind sechs Läufer aktiv. Während ihres Laufs werden die Menschen von einem Radfahrer begleitet, welcher sich um die Navigation und Versorgung kümmert. Nach fünf Kilometern in voller Ausrüstung wird gewechselt. Insgesamt sind die Läufer zwischen zehn und 15 Kilometern am Tag zu Fuß unterwegs. Die restlichen Läufer werden in einem Mannschaftstransport-Fahrzeug von Wechselpunkt zu Wechselpunkt gebracht. Nach der Hälfte der Strecke wird die Schicht getauscht. Die Nachmittagsläufer haben vorher in den Übernachtungsorten das Lager abgebaut, welches die Frühschicht nach Übergabe im Zielort wieder aufbaut.
Wie schon bei der Deutschlandtour 2016 können die Läufer auch in diesem Jahr wieder begleitet werden. Eine Teilnahmegebühr gibt es nicht, lediglich um eine Spende in Höhe von zehn Euro wird gebeten. Diese geht in voller Höhe an die Deutsche Krebshilfe. „Die ersten Spenden sind bereits eingegangen. Das freut uns sehr und wir hoffen auf zahlreiche Unterstützer entlang der Stecke, denn nur davon lebt unser Projekt“, so Holger Hüfner. Hüfner ist Initiator der diesjährigen Tour und war bereits 2016 Teil des Teams. Nach der erfolgreichen Feuerwehr Deutschlandtour von Flensburg nach GarmischPartenkirchen im Jahr 2016, haben sich die Frauen und Männer der Truppe wieder zum Ziel gesetzt, möglichst viele Spenden für die Stiftung Deutsche Krebshilfe zu sammeln. „Fast jeder hat eine Erkrankung in der Familie, oder ist selbst betroffen. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, hier zu helfen. Wir wollen gern die knapp 28.000 Euro, der ersten Tour übertreffen, um so wieder einen hohen Spendenbetrag an die Krebshilfe übergeben zu können“, so Hüfner.
