Lokales FD 08.12.2022

Pisten werden beschneit – Ziel: Skifahren am vierten Advent

Wasserkuppe (jk) – Winterliche Temperaturen und erste Schneefälle in diesem Jahr – das bedeutet für die Mitarbeiter der Ski- und Rodelarena Wasserkuppe, die Skipisten für den Winter herzurichten. Mit neuer und energiesparender Technik soll möglichst bald eröffnet werden. Dafür wurde bereits in der vergangenen Woche mit dem Beschneien der Pisten begonnen.

Foto: Christine Görlich

„Wir wollen das Ziel vierter Advent erreichen“, erklärt Betriebsleiter Florian Heitmann. Die Eröffnung der Skipisten sei aber wetterabhängig. Aus diesem Grund waren die Schneekanonen bereits vergangenen Freitag für 48 Stunden im Einsatz. „Aktuell haben wir zwei bis drei Zentimeter Naturschnee“, sagt Heitmann. Mit dem nächsten Beschneien muss gewartet werden, derzeit ist es zu warm. „Wir müssen das nächste Kältefenster abwarten“, erklärt der Betriebsleiter. Dies sol, laut Wetterbericht am Freitag mit etwa -5 Grad kommen.

Für einen geringeren Energieverbrauch habe die Ski- und Rodelbahn mit zwei neuen Propeller-Schneemaschinen für die Beschneiung jedenfalls gesorgt. „Die Maschinen waren früher mit zwei Motoren betrieben, nun ist es nur noch einer“, erklärt Heitmann. Neben dem Umbauen der Motoren sei auch die Düsen-Technologie überarbeitet worden. Diese sorgt für weniger Energieverbrauch. Für weiteres  Energiesparen wurde einer der beiden Schneeteiche umgebaut. Im kommenden Jahr soll der zweite folgen. „Wir wälzen das warme Wasser nun in kaltes um“, beschreibt der Betriebsleiter. Neben den Schneekanonen arbeiten die Verantwortlichen derzeit aber auch an einem Umbau der Flutlichtanlage an den Pisten. Von den etwa 20 großen Lichtanlagen sind in zwei jeweils unterschiedliche LED-Modelle eingebaut worden. Aktuell werde nach dem besten Modell und Hersteller gesucht. Dabei müssen nicht nur die vier Jahreszeiten und daraus resultierenden unterschiedlichen Lichtverhältnisse in die Entscheidung einfließen, sondern auch die Wetterverhältnisse wie beispielsweise Schneefall oder Nebel.

Trotz der zweijährigen Pandemie und der aktuellen Inflation erwartet der Betriebsleiter eine gute Besucherzahl wie schon während Corona. Dennoch ist ihm klar, dass durch die hohen Spritpreise der eine oder andere „zwei Mal darüber nachdenkt“, auf die Wasserkuppe zu fahren. Deshalb geht Heitmann davon aus, dass vor allem die Rhöner und die Skifans aus der erweiterten Region die Pisten besuchen werden.