Männer-Oberliga: Hünfelder SV – USC Gießen 3:0 (25:21, 25:22, 25:21)
Glatt mit 3:0 setzte sich der Hünfelder SV im Heimspiel gegen USC Gießen durch. Zwar fielen die einzelnen Sätze vom Ergebnis nicht übermäßig deutlich aus, die Hünfelder konnten aber immer mit 25 den Sack zu machen. Mit dem Ergebnis festigte der HSV seinen Platz im Mittelfeld vor der kurzen Weihnachtspause. Schon am 7. Januar geht es für die Hünfelder weiter, dann müssen sie beim Tabellenführer Darmstadt ran.
Frauen-Oberliga: Biedenkopf-Wetter-Volleys – SG Johannesberg 3:0 (25:16, 25:19, 25:14)
Im letzten Normalrundenspiel gegen den Tabellenführer musste das Team von Aleks Dimovski zwar eine 0:3-Niederlage hinnehmen, steht aber dennoch in den Aufstiegs-Playoffs, denn der TV Bommershaim unterlag seinerseits mit 1:3 bei der TG Wehlheiden. Da die Partie in Wetter wegen einer Verspätung des Ersten Schiedsrichters mit 20 Minuten Verspätung begann, stand schon frühzeitig fest, dass der fünfte Platz nicht mehr in Gefahr war und die SGJ konnte unbeschwert aufspielen. Und über weite Teile des Auftaktsatzes gelang es dem Team um Ariane Brähler auch, den körperlich deutlich überlegenen Gastgeberinnen Paroli zu bieten, ehe bei 15:16 plötzlich der Faden riss. Der Block der SGJ bekam keinen Zugriff mehr und die Angriffe der Volleys fanden ungehindert ihr Ziel. Folge war das 25:16.
Im zweiten Satz setzte zunächst die SGJ die Akzente, konnte sich mit schnellem Angriffsspiel und einer gut positionierten Abwehr eine Führung erspielen und dies bis zum 19:18 auch halten. Dann waren es erneut die Gastgeberinnen, die binnen kurzer Zeit die Wende zum 25:19 schafften. Im dritten Satz und angesichts der feststehenden Qualifikation war es schwer für die Spielerinnen der SGJ die Spannung zu halten. Die Gastgeberinnen erspielten sich eine frühe Führung und erst nachdem Coach Dimovski mit einer Reihe von Wechseln reagierte, fand die Mannschaft wieder zu ihrer Linie und verkürzte noch einmal. Trotz des deutlichen Endergebnisses gab es jedoch auf Johannesberger Seite nur zufriedene Gesichter. Mit der Teilnahme an der Aufstiegsrunde hatte angesichts sehr kurzer Vorbereitung und damit verbundenen Problemen bei der Abstimmung der Mannschaftsteile niemand gerechnet.
Johannesberg: A. Brähler, D. Brux, M. Chrupalla, St. Franke, R. Kern, E. Marx, J. Schawag, K. Schuchert, K. Weber, W. Wind, S. Zukauskiene.
