Mit dem 2:0 schloss Bronnzell zur SG Eiterfeld/Leimbach auf, beide haben nun zehn Spiele, 20 Punkte und plus neun Tore auf dem Konto, die Viktoria allerdings die mehr erzielten Treffer. Doch dass die drei Zähler am Mittwoch in die Heppeau gingen, hatte sich Großenlüder letztlich selbst zuzuschreiben: Die Teutonen scheiterten an der eigenen Chancenverwertung und hatten in Hälfte eins schon gute Möglichkeiten durch Marcel Martinez und Fabian Lehmann. Und direkt nach dem Seitenwechsel ging es weiter, jedoch verpasste auch Moritz Reith den Kasten knapp.
Bronnzell machte es besser: Marek Webers Hereingabe von halbrechts fand Kilian Sandner, der wenige Minuten nach dem Pausentee zur Führung einschob. Fast identisch fiel das 2:0, nur dass diesmal andersherum als zuvor Sandner für Weber vorbereitete. In der Schlussphase verpassten es die Hausherren dann auch noch, nochmal ranzukommen, weil Fabian Lehmann per Strafstoß an Viktoria-Keeper Jonas Ritzel scheiterte. Der Ball wollte einfach nicht rein, auch nicht bei Johannes Böses Lattenknaller kurz vor Schluss.
„Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Im Moment ist leider etwas der Wurm drin“, haderte Teutonen-Coach Francisco Martinez, der aber anmerkte: „Wer auswärts 2:0 gewinnt, hat irgendwas besser gemacht. Die Tabelle lügt eben nicht, Eiterfeld und Bronnzell sind die beiden besten Mannschaften der Liga“. Die Viktoria hat just am Wochenende dann Eiterfeld vor der Brust, „aber die Spieler freuen sich ja trotzdem auf solche Spiele, man will sich mit den besten messen“. Neuer Spitzenreiter ist seit Mittwochabend die SG Bronnzell, Trainer Stefan Dresel sprach vom „erwartet kampfbetonten Spiel“ in auf Großenlüders kleinem B-Platz, wo aufgrund des Flutlichts gespielt wurde. „Wir haben in der zweiten Halbzeit unsere Kontermöglichkeiten besser genutzt als der Gegner“, so Dresel.
Tore: 0:1 Kilian Sandner (51.), 0:2 Marek Weber (69.)
Zuschauer: 250
Verschossener Foulelfmeter: Fabian Lehmann (Großenlüder, 81.) – Ritzel hält
