Über eine eigens dafür eingerichtete Internet-Plattform konnten sich Vereine aus der Region bewerben. Anschließend durfte über ein öffentliches Online-Voting zwischen Januar und Februar für den Verein gestimmt werden. Die 50 Vereine mit den meisten Stimmen wurden nun ausgezeichnet. Die Anzahl an Gewinnern war in diesem Jahr von 25 auf 50 Plätze angehoben worden, um mehr von der Pandemie betroffene Vereine unterstützen zu können. Mit der Aktion fördert die RhönEnergie Fulda 150 Projekte, davon allein 70 im Sportbereich. Im Bereich Kultur werden 35 Projekte unterstützt, im Bereich Soziales sind es 29. Nicht zuletzt werden zudem neun Umweltprojekte und sieben Bildungsprojekte begünstigt. Insgesamt hat die RhönEnergie in den fünf Jahren seit dem Start der Aktion 500.000 Euro an Sponsoring verteilt.
Zur diesjährigen Abstimmung berichtete Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie: „136 Vereine haben sich zum Voting eingestellt. Insgesamt sind 113.655 gültige Stimmen vergeben worden. Das zeigt, dass wir den richtigen Nerv getroffen haben.“ Er bedankte sich bei den anwesenden Vertretern für ihre ehrenamtliche Arbeit. „Wir wollen ihr Verstärker sein“, meinte Heun. Abschließend bat er darum, die Urkunden in den Vereinsräumen halbwegs sichtbar aufzuhängen. Dr. Mathias Schmidt, der die Veranstaltung moderierte, stellte während der Übergabe die einzelnen Vereine kurz vor.
Mit deutlichem Abstand auf dem Siegertreppchen landete die Initiative Lebenstiere mit 5042 Stimmen. Mit der Aktion „Hereford-Rinder wollen leben“ soll ein Bauernhof für die Tiere unterstützt werden. Den zweiten Platz belegt der Musikverein Haunequelle Dietershausen mit 1770 Stimmen. Mit dem Geld wird eine neue Tuba für den Verein finanziert. Auf den dritten Rang schaffte es mit 1751 Stimmen der DJK-SSV 1958 Großenlüder mit dem Projekt „Handball unter freiem Himmel“. Einige Sportvereine hatten sich angemeldet, um mit der Förderung eine neue LED-Flutlichtanlage für Vereinsplätze bezahlen zu können.
