Lokales FD 21.09.2021

Juniorwahl in der Heinrich-von-Bibra-Schule – Demokratieförderung

Fulda (oz/gü) – Die Bundestagswahl ist am Sonntag. Schülerinnen und Schüler dürfen die Wahl aber schon in der Woche vorher an authentischen Wahlzetteln erproben. An der Juniorwahl zur Bundestagswahl 2021 nehmen aktuell 4513 Schulen teil. So auch die Heinrich-von-Bibra-Schule aus Fulda mit ihren Jahrgangsstufen neun und zehn.

Foto: Manfred Völler.

Der Schirmherr dieser Aktion ist Dr. Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages: „Wer unter 18 Jahre alt ist, darf noch nicht wählen. Die Juniorwahlen bieten die Möglichkeit, die Demokratie trotzdem schon zu erproben.“ In den vergangenen Wochen bereiteten die PoWi-Lehrerkräfte ihre Klassen gut auf die anstehende Wahl vor. Die Juniorwahl sei konkrete Demokratieförderung am Lernort Schule. Es sei eine gute Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, die bisher nicht wählen dürfen, sich mit den politischen Schwerpunkten der Parteien auseinander zu setzen und sich zu beteiligen.

Gerade wer zum ersten Mal wählt, verliere leicht den Überblick. Wahlscheine, Wahlkreise, Zweitstimmen? Und was ist eigentlich die Fünf-Prozent-Hürde? Diese Begriffe sind wichtig, um zu verstehen, wie jede und jeder Einzelne in der Demokratie über die Politik mitbestimmen kann. Die Wahlhelferinnen und -helfer der Klasse 10d bereiteten sich schon seit einer Woche auf ihr Amt vor. Angeleitet durch ihre Lehrerinnen und Lehrer werden die Stimmen am Wahltag ausgezählt, das Ergebnis wird nach Berlin weitergeleitet. Zeitgleich mit der echten Bundestagswahl können die Ergebnisse der Juniorwahl am Wahlsonntag über www.juniorwahl.de abgerufen und mit denen der Erwachsenen verglichen werden.

Juniorwahl an der Heinrich-von-Bibra-Schule. Fotos: Manfred Völler.