Lokales 04.10.2021

„Eltern-Initiative Fulda“ gegründet – Covid-Kinderimpfung im Blick

Eichenzell (ea/sm) – Die neu gegründete „Eltern – Initiative Fulda – Wir sind viele“ hatte mit ihrem Aufruf „Hände weg von unseren Kindern! Nein zur Covid-19-Kinderimpfung!“ kurzfristig zu einem Fototermin nach Rothemann eingeladen. Die Organisatoren waren von der Resonanz überwältigt: Mehr als 200 Personen folgten der spontanen Einladung, darunter viele Familien mit Kindern.

Foto: privat

Zu Beginn begrüßten die Sprecherinnen der Initiative, Christine Auth und Stefanie Seng, die anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Wir sind tief besorgte Eltern und Großeltern, geimpft und ungeimpft, die sich zusammenschließen und organisieren möchten, weil wir aktuell erleben, wie unsere Kinder politisch, medial und gesellschaftlich in unzulässiger Weise beeinflusst und unter massiven Druck gesetzt werden, damit sie der Injektion eines neuartigen, experimentellen Impfstoffes gegen Covid-19 zustimmen, dessen Risiken weitaus höher einzuschätzen sind als der Nutzen“, führte Seng aus und fügte an: „Jugendliche und junge Erwachsene lassen sich oft nur impfen, weil sie sonst keinen anderen Weg mehr sehen, weiterhin am öffentlichen Leben teilnehmen zu können. Dies wollen wir nicht mehr hinnehmen und mit aller Entschlossenheit verhindern. Wir sehen deshalb unsere Initiative als Hilfe- und Weckruf an die Gesellschaft.“ Sie erlebe, dass viele Eltern diese Ansicht teilen, aber sich oft aus gesellschaftlichen oder beruflichen Gründen nicht trauen würden, sich dazu zu äußern. Weiter fügte Seng an, dass die Initiative „gleichzeitig auch an der Seite der Eltern steht, die ihre Kinder in bester Absicht bereits haben impfen lassen.“

Auth forderte im Namen der Initiative die Politik auf, unverzüglich die Resolution des Europarats vom 27. Januar  umzusetzen, in der es heißt: „Es ist sicherzustellen, dass die Bürger darüber informiert werden, dass die Impfung nicht verpflichtend ist und dass niemand politisch, gesellschaftlich oder anderweitig unter Druck gesetzt wird, sich impfen zu lassen, wenn er dies nicht selbst möchte.“ „Wir erleben derzeit gerade das Gegenteil von dieser Resolution in unserem Land“, so lautete das Zwischenfazit von Auth. Die Statements der beiden Sprecherinnen wurden immer wieder mit Beifall bedacht. Die Eltern-Initiative versprach schließlich, „Eltern und Kindern eine Stimme zu geben und sie zu stärken, die sich allein gelassen und unter Druck gesetzt fühlen, damit das Wohl des Kindes bei einer Entscheidungsfindung immer an allererster Stelle steht.“

Nach dem Fototermin gab es noch regen Austausch unter den Anwesenden an einem lauen Frühherbstabend. Es herrschte einerseits eine Art gelöste Volksfeststimmung, nur ohne Bratwurst und gekühlte Getränke und andererseits eine entschlossene, gestärkte Haltung unter den Gästen. Am Schluss des Treffens waren sich die Teilnehmer einig, dass dies nicht die letzte Aktion der Initiative war, sondern der Startschuss für weitere, um sich Gehör in Politik und Gesellschaft für dieses Anliegen zu verschaffen, um den Kindern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.