Drei Vorträge fanden vor drei Klassen statt. Jeweils die Hälfte der Schüler/-innen war online zugeschaltet. So funktioniert Verkehrserziehung in Corona-Zeiten.
Der Umstieg vom Fahrrad auf schnellere Verkehrsmittel steht bald an: Mit der Schnelligkeit steigt aber auch das Unfallrisiko. Neben Alkohol und Drogen am Steuer ist die Ablenkung der größte Unfallfaktor im Straßenverkehr. Handy am Steuer, Übermüdung, störende Beifahrer – die Liste der möglichen Ablenkungsfaktoren ist lang.
Mit praxisnahen Beispielen versuchte Brink, die Risiken von zu hoher Geschwindigkeit aufzuzeigen. „Nur nicht auf das Bauchgefühl verlassen“, so Brink. Bremswege und Aufprallwucht beim Unfall würden ausgerechnet und für Betroffenheit sorgen. „Nein-Sagen“ müsse gelernt werden. Weiter riet Brink: „Nicht ins Auto steigen, wenn der Fahrer getrunken hat.“ Aber wie komme ich aus einem fahrenden Auto wieder heraus? „Ich drohe damit, mich zu übergeben. Schauspielern muss man können“, so ist die einhellige Meinung von Lilly Martiker (10a) und Friederike Hahner (10c).
Laut Brink sei es allerdings besser, sich vorher Gedanken zu machen. An den Augen könne erkannt werden, ob jemand getrunken hat. Daher sollten die Schüler besser einmal mehr die Eltern anrufen und sich von der Party abholen lassen, als einmal zu wenig. Der Mensch sei ein großer Risikofaktor bei einem Unfall, diesen Faktor gelte es zu minimieren. Durch die vielen technischen Verbesserungen beim Auto werden die Unfallzahlen laut Brink schon gesenkt. Dennoch gelte es, besonnen zu bleiben und nicht aggressiv zu fahren. „Dann müssen wir unseren Schutzengel auch nicht überstrapazieren. Das Leben ist viel zu schön, um es aufs Spiel zu setzen“, sagte Brink.
