Lokales FD 27.01.2021

#NurSicherBeimFriseur – Manfred Hohmann kämpft für Öffnung

Hilders (oz/fs) – „Die Schließung von Friseursalons ist kontraproduktiv“, betont Manfred Hohmann aus Hilders. Stattdessen boome der Schwarzmarkt, in einem unkontrollierbaren Umfeld würden trotzdem Haare geschnitten und gefärbt. Der Friseurmeister hat stattdessen gemeinsam mit anderen Friseurunternehmen die Kampagne „#NurSicherBeimFriseur“ entwickelt. „Es wäre sicherer, Friseursalons wieder zu öffnen“, sagt Hohmann.

Foto: #NurSicherbeimFriseur

 

Die Mitteilung der Kampagne im Wortlaut:

„Auf den Tag genau seit sechs Wochen sind die Friseursalons in Deutschland geschlossen. Die Haare wachsen auch im Lockdown. Der Schwarzmarkt boomt und täglich werden in Deutschland Haare geschnitten und gefärbt – und das in einem unkontrollierbaren Umfeld, ohne Hygienekonzept, ohne Kontaktnachverfolgung. Genau hier setzt die Kampagne #NurSicherbeimFriseru an: Die Friseure in Deutschland wollen helfen. Friseure können einen kleinen, aber wichtigen Beitrag leisten, um besser durch diese Pandemie zu kommen. Sowohl im ersten als auch jetzt im zweiten Lockdown wurden Friseursalons gemeinsam mit dem Einzelhandel geschlossen. Das erscheint auf den ersten Blick sicherlich auch logisch. Wenn man seinen Blick auf die Branche schärft, zeigt sich jedoch ein anderes Bild.

Friseure sind in erster Linie Handwerker, eingetragen in der Handwerksrolle und unterliegen den Anforderungen des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Maler, Tischler, Elektriker und alle weiteren Handwerker werden auch im Lockdown aktiv gebraucht, um Deutschland am Leben zu halten. Friseure nicht?

Auch im Lockdown wachsen Haare weiter. Um das persönliche Wohlbefinden zu erhalten und um selbstbewusst diese schwierige Zeit zu überstehen, sehnen sich viele Menschen nach einer gepflegten Optik. Dieses Bedürfnis besteht auch im Lockdown. Professionelle Friseurdienstleistungen können Friseure jedoch nicht online, „to go“ oder als „Click & Collect“ Service anbieten.

Der Schwarzmarkt boomt. Viele Menschen vermissen professionelle Friseur-Dienstleistungen. Die Realität zeigt, dass der Schwarzmarkt momentan einen riesigen Boom erlebt. Legale Angebote & reale Nachfragen befinden sich in einer fatalen Schieflage. Als einziger Handwerksberuf werden Friseure daher immer öfter genötigt, ihre Professionalität außerhalb professioneller Rahmenbedingungen auszuüben.

Das Risiko steigt, trotz geschlossener Friseursalons. Die Nachfrage steigt täglich. Friseurdienstleistungen die jetzt illegaler Weise privat durchgeführt werden, schaden nicht nur der Wirtschaft. Aufgrund unkontrollierbaren Hygieneverhalten und unmöglicher Kontaktnachverfolgung ist die Schließung von Friseursalons kontraproduktiv.

Friseurdienstleistungen gehören in einen professionellen Friseursalon! Nur dort gelten verbindliche, sehr hohe Hygienevorschriften. Nur dort werden alle Kontaktdaten lückenlos erfasst, um unsere Gesundheitsämter zu entlasten. Nur dort sind alle Vorgänge von Seiten der Behörden und Ordnungsämter sicher und schnell zu kontrollieren.

Der Friseurberuf ist in seiner Tradition schon immer ein Hygieneberuf. Das Verständnis für Desinfektion, Sauberkeit und Hygienestandards wird und wurde schon lange vor der Corona-Pandemie in Berufsschulen und Weiterbildungen gelehrt. Darüber hinaus streicheln Stylisten nicht nur die Locken und Konturen ihrer Kunden, sondern auch die Seele der Menschen.

Nur sicher beim Friseur. Geöffnete Friseursalons können einen wichtigen wirtschaftlichen, professionellen und menschlichen Beitrag leisten, besser durch diese Pandemie zu kommen und das Infektionsrisiko in Bezug auf Beauty-Dienstleistungen zu minimieren. Das dabei alle geltenden, strengen Abstands- und Hygienevorschriften der BGW (Berufsgenossenschaft) ausnahmslos eingehalten werden, ist eine Selbstverständlichkeit.

Friseure helfen Deutschland - wenn sie ihre, in der Bevölkerung dringend nachgefragten Dienstleistungen, wieder professionell und legitim ausüben können.

Daher unser dringender Appell an die Politik: Öffnet so schnell wie möglich die Friseursalons!

Bitte unterstützten Sie unser Anliegen und unterschreiben Sie unsere Petition: www.openpetition.de/nursicherbeimfriseur

Wer sind wir? Wir sind eine Gruppe betroffener Friseurunternehmer. Zusammen repräsentieren wir 150 Salons mit über 1.000 Mitarbeitern, sowie eine der führenden Friseur-Meisterschulen Deutschlands. Wir investieren in nachhaltige Ausbildung und die Entwicklung unser Mitarbeiter. Wir engagieren uns in Verbänden und Branchen-Vereinigungen. Uns liegt die Zukunft der Friseurbranche am Herzen.“

 

 

Lars Nicolaisen                                                Oliver Schmidt

Nicolaisen Intercoiffure Hamburg                     OLIVER SCHMIDT HAIRDESIGN

www.nicolaisen-hamburg.de                             www.oliver-schmidt-hairdesign.de

 

Marc Breckwoldt                                              RA Herbert J. Kötter

RYF Coiffeur GmbH                                         Dietz „coiffeur cosmetik team“ GmbH

www.ryf.de                                                      www.dietz-coiffeur.de

 

Manfred Hohmann                                           Romano Morhard

HairSzenario Luxury Hairstyling                        Salon Morhard

www.hairszenario.de                                        www.salonmorhard.de

 

Guido Paar                                                      Frank Brormann

PAAR-Frisöre                                                  360° Haare GmbH / Calligraphy Cut

www.paarfrisoere.de                                        www.360gradhaare.de

 

Ralf Steinhoff                                                   Michael Bredtmann

Steinhoff Haardesign                                        Spirit of Hair Wuppertal

www.friseur-reutlingen.de                                 www.bredtmann.de

 

Marc Befurt                                                      Axel Meininghaus

Friseur Befurt GmbH                                        Meininghaus Akademie der Friseure

www.befurt.de                                                  www.meininghaus.de