Lokales FD 02.01.2022

Besonderes Jahr – Rückblick von Dr. Lothar Jordan

Fulda (oz) – Das Jahr 2021 war ein ganz besonderes –  Dr. Lothar Jordan blickt zurück und schaut nach vorne. Der 68-Jährige wohnt in Fulda und ist Direktor/Vorstand im Bildungsunternehmen Dr. Jordan.

Foto: privat

2021 – ein besonderes Jahr: Wie bewerten Sie das Jahr für sich persönlich und gesellschaftlich?

Das ist schwierig, weil der Platz nicht ausreichend ist. Es gab eine Vielzahl an Groß-Ereignissen, privat, beruflich und gesellschaftlich. Privat: Unser Hund ist gestorben; beruflich: Wir haben mit Dr. Wolfgang Dippel einen neuen, idealen Direktor ins Bildungsunternehmen geholt und gesellschaftlich: Es ist Vielschichtig, da die Corona-Debatte schon so ziemlich alles beherrscht.

Die Pandemie bringt nach wie vor viele Probleme und Auswirkungen mit sich. Was war für Sie besonders schlimm in den letzten Monaten?

Das weitgehende Versagen der Politik durch fehlenden Mut war und ist noch schlimm. Der Virus wurde beziehungsweise wird immer noch bei einem Teil der Gesellschaft völlig falsch eingeordnet und so kommt es, dass die Politik sich mehr auf die vermuteten Reaktionen von Wählern orientiert, statt konsequent eine Richtungs-Strategie zu signalisieren und dann ohne Ausnahmen durchzuführen. Von einem funktionierendem Krisen-Management kann man nicht sprechen; der Staat mit seinen Strukturen ist bei der Corona-Krise größtenteils überfordert. Dies kann nach zwei Jahren Krisenzeit niemand mehr leugnen. Wir werden uns noch lange mit Covid beschäftigen.

Gab es für Sie auch positive Aspekte?

Die Wirkung unserer Maßnahmen im Bildungsunternehmen – für alle Gruppen: Schüler/Studenten/Kinder/Eltern/Mitarbeiter/-innen. Dank frühzeitiger Hinwendung zu IT-Unterrichtsmöglichkeiten schon seit 2018 mit Distance Learning war Unterrichten nach Stundenplan selbst im Lockdown überhaupt kein Problem. Auch eine spürbare Solidarität in einer besonderen Form des „Zusammenrückens“ konnten man spüren. Und fast überall zu wenig beachtet: Der Fortschritt in der Impfstoffentwicklung gehört zu den wichtigsten Taten im ablaufenden Jahr.

Was wünschen Sie sich für das kommende Jahr 2022?

Man könnte fast sagen: Das Übliche, nur mit Corona angereichert. Ich beschränke mich auf meiner Sichtweise auf das Mögliche, daher: Möglichst keine Entscheidungen und/oder Situationen, die zu einem wellenartigen Lebensmuster führen, wobei wir ja alle dachten, bei 2 hört das Zählen der Wellen auf. Jetzt sind wir bei fünf. Wenn wir zweistellig sind, ist wohl mein Wunsch nicht in Erfüllung gegangen.

Zehn Kurzfragen:

1. Lieblingsverein:

GW-Fulda – Tennis

2. Idol:

wechselt ständig

3. Sommer oder Winterzeit?

egal

4. WhatsApp oder Telefon?

Telefon

5. Berge oder Meer?

beides

6. Theater oder Kino?

Kino

7. Fleisch oder Gemüse?

Fleisch

8. Hund oder Katze?

Hund

9. Kaffee oder Tee?

Kaffee

10. Wohnen: Stadt oder Land?

dazwischen