Seit Sommer ist Kreß gemeinsam mit Torsten Strott für die Künzeller B-Junioren verantwortlich – und hätten das auch in der kommenden Saison sein sollen, wenn es nach den Vereinen gegangen wäre. „Ich habe dann aber meinen Rücktritt zum Saisonende angekündigt. Ich schaffe es beruflich einfach nicht, dreimal in der Woche so früh im Training zu sein und muss ja auch noch bei Germania Fulda präsent sein. Vielleicht hatte ich mir das teilweise auch zu einfach vorgestellt“, erklärt Kreß, der den Zeitaufwand so nicht mehr leisten könne – Strott hingegen wird die Mannschaft auch in der kommenden Saison betreuen. „Trotzdem was es mal wieder eine schöne Erfahrung mit der Jugendarbeit“, betont der 55-Jährige.
Aktuell können er und Strott den Kontakt zu den Spielern jedoch nur virtuell aufrechterhalten und haben immer mal Fitnessübungen in die WhatsApp-Gruppe gestellt. „Die Jungs sind alle sehr ehrgeizig und machen viel für sich. Grundsätzlich muss man aber auch sagen, dass sie eh super mitziehen. Wir hatten eine sensationelle Trainingsbeteiligung“, schwärmt Kreß. Zwar gelang der JSG in der Verbandsliga in fünf Spielen nur ein Sieg, der Klassenerhalt wäre jedoch auf jeden Fall drin gewesen, betont der Noch-Coach: „Generell sind wir mit der Entwicklung der Jung sehr, sehr zufrieden. Der Cut war sehr schade, aber wir waren – und sind – sehr optimistisch, was den Klassenerhalt angeht. Auch wenn wir größtenteils mit dem jüngeren Jahrgang spielen, während die meisten anderen Mannschaft fast komplett mit dem älteren Jahrgang spielen.“
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