Nach den ersten Patenschaftsbäumen in den Leonhard-Müller Anlagen und im vorderen Bereich des Schilde-Parks überreichte jetzt Bürgermeister Thomas Fehling den nächsten Baumpaten und Baumpatinnen weiterer sieben Pflanzungen jeweils eine Urkunde. Er dankte den Sponsoren und Spendern im Namen der städtischen Gremien herzlich für Ihr Engagement.
Unter anderem folgende Firmen und Privatpersonen wurden persönlich bei einem Treffen im Kurpark ausgezeichnet:
Die Kinder Anna und Felix spendeten mit ihren Eltern Bernd Landsiedel und Jutta Appel einen Ginkgobaum im Schilde-Park.
Für die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Reinhard Faulstich und Alfons Retting vom Sparkassen-Marketing, war es bereits die zweite Baumpatenschaft, diesmal für einen Papiermaubeerlbaums im Kurpark.
Rita und Klaus Peter Dach engagierten sich für die Pflanzung einer Gleditschie im Kurpark.
Anette und Volker Schäfer ist schließlich die Anpflanzung einer Rotblühenden Kastanie im Kurpark zu verdanken.
Fehling nannte die Nachhaltigkeit als wichtigsten Grund für die städtische Aktion. „Auch vor Ort kann man sich konkret engagieren, um etwas für die Verbesserung Stadtklimas in Bad Hersfeld zu tun. Dabei können alle mitmachen – so wie die neuen Baumpatinnen und Baumpaten es schon getan haben.“
Alle Bäume sind sechs bis sieben Jahre alt und stammen aus deutschen Baumschulen. Sie finden an ihren neuen Standorten jeweils gute Voraussetzungen für einen nachhaltigen Pflanzerfolg. Vor jedem Exemplar findet sich ab sofort eine Informationstafel, auf der Daten zur Baumgattung, zum Baumpaten/zurBaumpatin und zum Jahr der Anpflanzung zu finden sind. Ausführende Firma der Pflanzaktion ist das Unternehmen „Gartenkunst- Landschaftsarchitektur & Gartenpflege Wilhelm Schönewolf“ aus Bad Hersfeld. Sie hat in Zusammenarbeit mit dem städtischen Fachpersonal die Bäume beschafft und angepflanzt, die Unterflurverankerung der Bäume erstellt, die weiße Stammschutzfarbe anbracht, um Frostrisse zu verhindern und betreibt die Fertigstellungs- und Entwicklungspflege. Margarita Nuhn, Projektleiterin in der Stadtverwaltung, kündigte weitere Anpflanzungen im Rahmen der Aktion an. „Für zwölf weitere Baumpflanzungen im Stadtgebiet haben sich erfreulicherweise bereits neue Baumpaten gefunden.“
Wie wird man Baumpate/Baumpatin?
Bürgerinnen und Bürger, die Interesse an einer Baumpatenschaft haben, können sich gerne beim städtischen Fachbereich Technische Dienste unter den Telefonnummern 06621 201-838 und 201-839 bzw. per E-Mail unter info@abwasser-hef.de melden. Danach bekommen Interessierte den möglichen Baumstandort und die Baumart mitgeteilt. Dabei achten die Organisatoren auf Leitungslagen, ausreichend großen Wurzelraum, Bodenverhältnisse und genügend Raum für die spätere Baumkrone. Daher sind nicht alle vermeintlich offensichtlichen Standorte geeignet und auch die Baumart muss sorgsam dem Standort angepasst werden.
Ist ein passender Baumstandort gefunden und der Spendenbetrag von 1350 Euro eingegangen, wird der Baum im Rahmen einer konzentrierten Pflanzaktion im Frühjahr oder Herbst gepflanzt. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass sich mehrere Personen einen Baum „teilen". Die Stadt bittet jedoch darum, dies vorab in Eigeninitiative zu organisieren. Auf Wunsch wird der Name des Paten/der Patin neben Informationen zum Baum und der Pflanzaktion auf ein Informations-Schild gedruckt, welches vor dem Baum aufgestellt wird. Selbstverständlich erhalten die Spender eine Spendenquittung; zudem bekommen sie eine Dankes-Urkunde über die Baumpatenschaft. Alle weiteren Informationen zum Thema Patenschaft finden Interessierte auf der städtischen Internetseite oder in einem Flyer, den Sie hier ansehen oder herunterladen können.
