Das 70. Jubiläum der Festspiele in diesem Jahr könne niemand besser beurteilen als Dietz. Als 1951 zum ersten Mal Festspiele in der Stiftsruine in Hersfeld stattfanden, war der zehnjährige Hans Jürgen Dietz schon als Fackelträger dabei. Seither hat er jedes Jahr als Statist und Kleindarsteller auf der Bühne mitgewirkt – auch 2021 als Lehrer im „Club der toten Dichter“. Zudem war er viele Jahre Schatzmeister der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine und Mitglied in der städtischen Festspielkommission.
In seiner unermüdlichen ehrenamtlichen Tätigkeit für das kulturelle Leben der Stadt schlug Hans Jürgen Dietz immer wieder die Brücke zu seiner zweiten Leidenschaft, dem Chorgesang. Seit 1958 ist er aktiv im Chorverein und seit vielen Jahren dessen Vorsitzender. Er wirkte maßgeblich mit, dass der Chorverein zum Festspielchor wurde und jahrelang auch den Großteil der Statisterie stellte. Für Hans Jürgen Dietz ist die Ehrenplakette nicht die erste Auszeichnung für sein großartiges Wirken. Erst im Juli war ihm von Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber der Hessische Verdienstorden am Bande verliehen worden.
