Zum Gedenken an den Leidensweg Christi verstummen die Kirchenglocken bis Ostersonntag. Daher ziehen die Kinder klappernd und singend durch die Straßen, um an die Gebetszeiten zu erinnern. Auch in Eichenzell-Löschenrod darf das Klappern nicht fehlen. Die 22 Messdiener trafen sich am Freitagmorgen in der Auferstehungskirche Löschenrod, bekamen dort ihre Aufgaben erklärt und wurden von Pfarrer Christian Schwierz gesegnet.
„In der schwierigen Coronazeit gehen die Klapperkinder einzeln, in Zweier-Gruppen oder mit jemandem aus der Familie klappern und singen. Sie haben keinen Kontakt zu den Bürgern“, erzählt Lydia Heil, die für die Messdiener- und Jugendarbeit in Löschenrod zuständig ist. In der Kirche wurden ein Opferstock und ein Korb aufgestellt, in den die Menschen Spenden oder Süßigkeiten für die Messdiener reinlegen können. „Die werden dann unter den Kindern verteilt“, sagt Heil.
Leserfotos vom Klappern gesucht
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