Domizil der neuen Klinik-Mäuse-Gruppen sind die alten Räumlichkeiten der Kita Pippi Langstrumpf in der Alten Schule in Sickels. Die Kinder und Erzieherinnen der städtischen Kita Pippi Langstrumpf sind vor kurzem in einen rund 3,6 Millionen Euro teuren Neubau in unmittelbarer Nähe gezogen. Die derzeitige Planung sieht eine „Inbetriebnahme“ der erweiterten Kapazitäten der Klinik-Mäuse zum 1. November vor. Zusammen mit den beiden bestehenden Gruppen in der Buseckstraße stehen dann insgesamt fünf Gruppen – Krippe und Kindergarten – zur Verfügung.
Bei den Klinik-Mäusen werden Kinder von Mitarbeitern des Klinikums Fulda im Alter von zwölf Monaten bis drei Jahren sowie von drei Jahren bis zur Einschulung Plätze angeboten. „Die Öffnungszeiten der Kindertagesstätte sind auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgestimmt“, berichtet Barbara Froese, Pressesprecherin des Klinikums. So wird montags bis freitags bei nur wenigen Schließtagen im Jahr über die Regelbetreuung hinaus auch in den Randzeiten morgens ab 5.30 Uhr und abends bis 22 Uhr eine Betreuung angeboten. „Damit wird den Eltern, die im Schichtdienst arbeiten, oder alleinerziehenden Müttern bzw. Vätern eine bestmögliche Betreuung ihrer Kinder angeboten, sodass Familie und Beruf miteinander vereinbar sind“, so Froese: „Der steigenden Nachfrage an Kita-Plätzen konnten wir in der Vergangenheit nicht immer nachkommen.“ Deshalb freue sich das Klinikum jetzt, das Angebot in Zusammenarbeit mit der Stadt Fulda erheblich ausweiten zu können. „Als größter Arbeitgeber der Region bauen wir damit unsere Position als familienfreundliches Unternehmen weiter aus“, sagt Froese.
Die Betriebskindertagesstätte Die Klinik-Mäuse gibt es seit 2011 und sie steht für flexible Kinderbetreuung. Träger ist seit 2015 die Kleine Stromer gGmbH. Die Betreuung der Kinder erfolgt ausschließlich durch erfahrenes pädagogisches Personal. Das Angebot dient auch der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie und wird von den Mitarbeitern sehr gut angenommen.
