Viktoria Fulda – Viktoria Griesheim 2:4 (0:0)
Im Duell der Viktorias ging Griesheim am Ende als Sieger vom Platz und durfte gegen die Fuldaer wie schon zum Start gegen Makkabi Frankfurt vierfach treffen. Für den JFV hingegen war es das erste Saisonspiel – und eigentlich hatte Coach Senouci Allam im Vorfeld ein gutes Gefühl, was sein Team auch im ersten Durchgang bestätigte. Aber eben nur im ersten. „Wir haben uns dann nochmal zusammengerafft, sind raus und haben gleich geführt. Aber dann ist Griesheim richtig aggressiv geworden und hat die körperliche Überlegenheit ausgespielt“, schilderte Allam. Die Gäste waren nun voll da, die Fuldaer wiederum kassierten die Gegentore dadurch, dass die Zweikämpfe nicht mehr angenommen wurden und nicht mehr auf die zweiten Bälle gegangen wurde. „Da haben wir gutes Lehrgeld bezahlt. In der Hessenliga reicht eine gute Halbzeit nicht, vielleicht haben die Jungs in der Pause gedacht: Das läuft“, haderte Allam, wollte aber mit Kritik nicht zu weit gehen: „Wir saßen dann nochmal zusammen und haben gleich darüber gesprochen. Die Köpfe bleiben oben. Die Jungs kennen das ja alle noch nicht und haben letztes Jahr teilweise Kreisliga gespielt“.
Tore: 1:0 Felix Wingenfeld (36.), 1:1 (40.), 1:2 (41.), 1:3 (54.), 1:4 (56.), 2:4 Aurelius Röth (70.)
Bad Soden-Salmünster – Darmstadt 98 1:7 (1:6)
0:8 gegen Frankfurt, 1:7 gegen Darmstadt. Es war die zweite Klatsche für Bad Soden-Salmünster, doch Trainer Manuel Grauel sah eine Steigerung im Vergleich zu letzter Woche: „Wir hatten gute Chancen und standen wieder gut. Mit dem 0:1 sind wie leider wieder in ein Loch gefallen, aber die zweite Halbzeit haben wir nur 0:1 verloren“ – und das noch durch einen strittigen Elfmeter. Doch bis dahin war die Partie längst entschieden, weil die Lilien in Hälfte eins zwischenzeitlich alles trafen, was sie wollten. „Das war komplett unnötig, fünf von sechs Toren haben wir aus dem Zentrum bekommen, nur Weitschüsse“, ärgerte sich Grauel, der aber in positiver Hinsicht anfügte: „Ich fand Darmstadt noch stärker als die Eintracht letzte Woche. Die Leistung in der zweiten Halbzeit war viel, viel stärker, da haben sie zwar einen Gang runtergefahren, aber wir waren körperlich am Ende sogar fitter“. Darauf soll aufgebaut werden, nun kommen die Gegner, gegen die es zu punkten gelte.
Tore: 0:1 (5.), 0:2 (8.), 0:3 (9.), 0:4 (12.), 0:5 (15.), 1:5 Jalis Solangi (25.), 1:6 (30.), 1:7 (51., Elfmeter)
