Das MVZ am Neuro Spine Center war vor ziemlich genau einem Jahr, am 1. Juli 2019 gegründet, worden und bisher in den Räumlichkeiten der Klinik angesiedelt. Am Montag erfolgte nun der Umzug in die großzügig angelegten, hellen, neuen Räume in der benachbarten Münsterfeldhalle. Von der Anmeldung über Wartebereiche an verschiedenen Stellen bis hin zu den 50 bis 60 Quadratmeter großen Arztzimmern – überall haben Mitarbeiter und Patienten problemlos die Möglichkeit, die derzeit vorgeschriebenen Abstände einzuhalten. „Es ist wirklich groß angelegt“, schildert Al-Hami. Die umgebauten Räume machen etwa zwei Drittel der Münsterfeldhalle aus, im übrigen Teil findet sich weiterhin der „Ästhetik“-Club. Kostenlose Parkplätze gibt es direkt vor der Tür.
Alle anderen gesetzlichen Regelungen und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, wie beispielsweise Händedesinfektion und Maskenpflicht, werden in der Klinik und dem MVZ natürlich auch umgesetzt, versichert Al-Hami. In den neuen Räumen findet ab sofort die prä- und poststationäre Behandlung statt. Darunter fallen beispielsweise Vor-, Aufklärungs- und Narkosegespräche sowie Screenings. Im Neuro Spine Center werden bereits seit zehn Jahren alle Patienten vor der stationären Aufnahme auf MRSA (multiresistente Bakterien) getestet. Seit Mai erfolgt zudem die Testung auf Covid-19 und Antikörper. „Wir gehen davon aus, dass die akute Corona-Phase vorbei ist und wir uns seit fünf bis sechs Wochen in der chronischen Phase befinden“, sagt Al-Hami, der damit rechnet, dass diese Phase auch noch eine ganze Weile anhalten werde. Um Infektionen möglichst aus der Klinik raus zu halten, hatte er sich entschieden die ambulanten und stationären Strukturen künftig voneinander zu trennen und den Umbau gestartet.
