Für zahlreiche Schülerinnen und Schüler beginnt mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule der nächste große Abschnitt ihrer Schullaufbahn. An diesem besonderen Tag nach den Sommerferien schwärmen die Mitglieder der Hessischen Landesregierung seit jeher aus und nehmen an Einschulungsfeiern in ganz Hessen teil. So auch Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel, der heute an der Heinrich-von-Bibra-Schule in Fulda zu Gast war: „Nachdem Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, vor den Ferien noch einmal gemeinsam alle zusammen die Grundschule besuchen und Euch auf das neue Schuljahr vorbereiten konntet, geht es jetzt an die weiterführende Schule. Auch wenn es hier vermutlich nicht mehr ganz so behütet zugehen wird wie in der Grundschule, bin ich mir sicher, dass Ihr Euch auch hier schnell zurechtfinden werdet“, betonte Lösel.
Erneut Rekordversorgung
Hessenweit liegt die Gesamtschülerzahl im Schuljahr 2020/21 an den 1795 öffentlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen bei 760.500 und damit knapp über Vorjahresniveau. Die Zahl der Erstklässlerinnen und Erstklässler ist nochmals leicht gestiegen und liegt nun bei 55.600. Für die Schülerinnen und Schüler stehen insgesamt rund 55.470 Lehrerstellen und damit 770 mehr als zu Beginn des vergangenen Schuljahrs zur Verfügung – erneut eine Rekordversorgung.
Schulalltag unter Pandemiebedingungen
Ein detailliertes Hygienekonzept regelt im neuen Schuljahr den Schulalltag unter Pandemiebedingungen. „Bei allen Öffnungsschritten der vergangenen Monate waren wir auf die Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler angewiesen“, ergänzte der Staatssekretär. Die Zeit bis zu den Sommerferien habe gezeigt, wie diszipliniert sich die überwältigende Zahl der Kinder und Jugendlichen verhalten habe. „Ich bin mir sicher, dass wir uns auch im neuen Schuljahr auf ihre Unterstützung verlassen können, damit es möglichst nicht erneut zu Schulschließungen wie im März kommen muss.“ Denn auch wenn Hessen mit Hochdruck daran arbeite, die Schulen auf das digitale Lernen der Zukunft vorzubereiten, könne kein technisches Hilfsmittel den direkten Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften ersetzen.
Den Eltern wünschte Lösel die nötige Portion Gelassenheit im Umgang mit ihrem Kind, den künftigen Lehrkräften und der Schulleitung. „Ebenso wie unsere Gesellschaft immer komplexer wird, steigen auch die Anforderungen an unsere Schulen“, so Lösel. „Dem begegnen wir seit Jahren mit einem kontinuierlichen Ausbau der Lehrerstellen. Damit sichern wir nicht nur die Qualität unserer Bildungs- und Betreuungsangebote, sondern sorgen auch in ‚Coronazeiten‘ für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, hielt der Staatssekretär abschließend fest.
Hintergrund:
Bereits seit 1999 besuchen die Mitglieder der Hessischen Landesregierung zu Beginn des neuen Schuljahres landesweit Einschulungsfeiern an Grund- und weiterführenden Schulen und wünschen den Schülerinnen und Schülern eine erfolgreiche Schullaufbahn. Dabei bringen sie „Schulstarter-“ bzw. „Durchstarter“-Taschen mit, die unter anderem mit Schulheften, einem Stundenplan, Malbüchern, Stiften und einem Lesezeichen ausgestattet sind.
