Müs – Bronnzell (Samstag; 15.30 Uhr)
Die Ausgangslage ist interessant: Die Germania kann mit einem Heimsieg den Kontakt nach oben herstellen, die Viktoria wiederum kann ganz oben dranbleiben, hat allerdings eine komplexe Aufgabe zu lösen: Denn der SVM verlor seit fünf Spielen nicht mehr und gewann seine vergangenen beiden Heimspiele deutlich. Für Bronnzell wiederum soll es nach einem Sieg in den jüngsten fünf Partien wieder bergauf gehen – schließlich würden danach Topspiele gegen Thalau und FT Fulda warten.
Großenlüder – Aulatal (Sonntag; 15 Uhr)
Der Spitzenreiter ist bei der stärksten Defensive der Liga gefordert: Erst sieben Gegentreffer kassierte die Teutonia in acht Spielen – dass aber auch die SGA hinten sicher steht, bewies sie nach der famosen Gegentor-Quote von 0,467 in der vergangenen Kreisoberliga-Saison auch schon das eine oder andere Mal in der Gruppenliga. „Es ist natürlich tagesformabhängig. Das wird ein genauso schweres Spiel wie jedes andere“, erwartet Aulatals Coach Ernest Veapi keinen Spaziergang für sein Team: „Großenlüder kann uns sehr wehtun, wir müssen das voll konzentriert angehen“. Bei den Gästen ist Johannes Schreiber wieder mit an Bord.
Freiensteinau – Hünfeld II (Sonntag; 15 Uhr)
Es wird ernst im Keller: Schlusslicht SG Freiensteinau hat im Heimspiel gegen den Mitkonkurrenten aus Hünfeld Dampf auf dem Kessel, aber auch die HSV-Reserve steht nach zwei Zu-Null-Pleiten schon unter Zugzwang und hat danach direkt noch zwei schwere Auswärtsspiele vor der Brust. Für beide Teams geht es um den zweiten Saisonsieg, den am Ende nur einer einfahren kann. „Wir haben daheim noch keinen Sieg geholt. Deswegen sind wir umso gewillter“, betont SGF-Kapitän Sebastian Krieg, der mit seinem Team zuletzt beim 1:1 in Hosenfeld aber wieder Selbstvertrauen tankte. „Wir sind mit einem guten Gefühl in die Trainingswoche gestartet“, sagt Krieg, weiß aber auch, dass es gegen den HSV schwer wird – besonders, weil Sebastian Sill nach seiner Roten Karte in der Defensive fehlen wird. „Wenn wir nicht ans Limit gehen, dann wird es schwierig“, fordert Krieg Leidenschaft auf dem Platz: „Und wenn wir unsere Leistung abrufen, bin ich davon überzeugt, dass wir gewinnen“.
Schlüchtern/Elm – Petersberg (Sonntag; 15.30 Uhr)
Einmal mehr dezimiert muss der RSV Petersberg antreten. Der Schwung von zwei Heimsiegen in Folge soll nun aber auch mitgenommen werden, wenn es am Sonntag zur punktgleichen SG Schlüchtern/Elm geht. Im Verhältnis zu den Ambitionen der Hausherren ist die Ausbeute von acht Punkten eher dünn, nach einem Auftaktsieg gab es keinen Dreier mehr. Anders der RSV: Gegen Hosenfeld und Künzell holten die Petersberger zuletzt zwei Siege. „Wir sind im Aufschwung“, betont Trainer Jürgen Krawczyk, der den Gegner eigentlich besser einschätzt, als die Tabelle aussagt: „Sie haben eine gute Mannschaft und speziell im Angriff gute Leute“. Allen voran Neuzugang Nikolcho Gorgiev, der bisher die Hälfte aller Tore der SG erzielt hat. Allerdings: Auf der Schlüchterner Auwiese fehlen dem RSV wieder einige Akteure: Boris Aschenbrücker wird verletzt ausfallen, Adrian von Pazatka weilt eine Woche im Urlaub. Ozan Sentürk und Kevin Bender sind verhindert, auf der anderen Seite kehren Ege Karadavut und Erhan Sarvan zurück, haben allerdings erheblichen Trainingsrückstand. „Die Mannschaft stellt sich von alleine auf“, bedauert Krawczyk.
Gruppenliga
Samstag
15.30 Uhr
Müs – Bronnzell
17 Uhr
Thalau – Eiterfeld/Leimbach
Sonntag
15 Uhr
Elters/Eckweisbach/Schwarzbach – Oberzell/Züntersbach (in Eckweisbach)
Kerzell – FT Fulda
Künzell – Hosenfeld
Freiensteinau – Hünfeld II
Großenlüder – Aulatal
15.30 Uhr
Schlüchtern/Elm – Petersberg (in Schlüchtern)
