Eröffnet wurde die Ausstellung, die im mittleren Vestibül des Stadtschlosses zu finden ist am Montagnachmittag von der Klimaschutzmanagerin der Stadt Fulda Dorothea Hergott. Sie freute sich sehr, dass die Leihgabe vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie – Fachzentrum Klimawandel und Anpassung, die 2018 erstmals in Wiesbaden eröffnet wurde, nun auch nach Fulda geholt werden konnte. Die Ausstellung ist ein Programmpunkt der 26. Fuldaer Energiewochen, die aktuell stattfinden.
„Klimawandel ist für viele sehr abstrakt und weit weg“, meinte Hergott. Dabei sei dieser längst auch in Hessen angekommen. Das ginge aus einer Pressemitteilung des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie hervor. Ob Sturmtief im Januar, Borkenkäferplage oder heißer Sommer – 2018 sei der Klimawandel in Hessen deutlich zu spüren gewesen. In allen Monaten sei es laut dem Landesamt deutlich zu warm, die Wasserstände zu niedrig gewesen und die Ernte teils 50 Prozent geringer ausgefallen. „Das Thema Klimawandel ist in aller Munde“, so Hergott. Gerade durch die Jugend von Fridays For Future sei das Thema nochmal auf die politische Agenda gekommen. Am vergangenen Klimastreik im September hätten laut Hergott weltweit vier Millionen Menschen teilgenommen, in Fulda seien es über 1000 gewesen. „Viele Menschen möchten etwas verändern, aber bei vielen muss das Bewusstsein noch geschaffen werden“, meinte die Klimaschutzmanagerin.
Die Karikaturen von Mester würden daher über eine satirische Auseinandersetzung zum Nachdenken anregen und seien teils auch humorvoll und ironisch. Mester, der seit 1985 als freiberuflicher Karikaturist arbeitet und mittlerweile in Wiesbaden lebt, habe die unterschiedlichsten Themen aufgegriffen. „Machen Sie sich am besten selbst ein Bild“, sagte Hergott zu den ersten Besuchern. Die Ausstellung hat noch bis zum 28. November geöffnet.
Das gesamte Programm der Energiewochen finden Interessierte online unter www.umweltzentrum-fulda.de
