„Wir kennen uns von klein auf und wollten schon immer gemeinsam einen Crêpes-Laden aufmachen“, erzählt Aydarus. Doch damit dieser Traum Wirklichkeit werden kann, sei eine Menge Arbeit nötig gewesen. „Wir haben das lange geplant und schnell gemerkt, dass wir uns zu 100 Prozent darauf fokussieren wollen“, fügt Rosenfeld an. Während die beiden studierten, Aydarus Sozialrecht und Rosenfeld BWL, haben sie nebenbei gejobbt und für ihren Traum jeden Cent zurückgelegt.
Über zwei Jahre lang hatten die beiden Freunde außerdem nach einer passenden Lokalität gesucht. Im Steinweg sind sie schließlich fündig geworden und haben die frühere Apotheke mit viel Liebe und Herzblut komplett auf den Kopf gestellt. Statt Arzneimitteln und Apothekerschränken füllen nun große Sessel und gemütliche Sofas die 87 Quadratmeter und an den Wänden sorgen eine Holzverkleidung und ein großes Panda-Motiv für die gewisse Portion Gemütlichkeit.
Kulinarisch dreht sich im Café Panda alles um das Thema Frühstück. „Geöffnet haben wir aber nicht nur zu den Frühstückszeiten, sondern den ganzen Tag“, kündigt Aydarus an. Dank Sandwiches und herzhaften Crêpes muss auch am Abend niemand hungrig bleiben und Kuchen versüßt der Kundschaft die Mittagspause. Zusätzlich zu den Speisen gibt es eine Karte mit Milchshakes und Softdrinks.
„In dem Café wollen wir alles vereinen, was uns in Fulda fehlt oder was es bisher nur einzeln gibt“, erklärt Rosenfeld: „Dadurch ist für jeden etwas dabei.“ Gemeinsam wollen die beiden Unternehmer einen Treffpunkt schaffen und frischen Wind in die Innenstadt bringen. „Mit 23 und 22 Jahren sind wir noch relativ jung. Deshalb mussten wir unsere Vermieterin auch mit guten Argumenten überzeugen“, sagt Rosenfeld. Kumpel Aydarus fügt an: „Wir heben uns eben von der Masse ab. Schließlich würden wir so ein Café niemals in so einer Straße eröffnen, wenn wir von dem Konzept nicht zu 100 Prozent überzeugt wären.“
