Nach einem gegenseitigen Kennenlernen erinnerte Ziegler-Raschdorf anlässlich der anstehenden Europawahl am 26. Mai, wie wichtig es gerade für Spätaussiedler sei, ein vereintes und gemeinsames Europa anzustreben. Dorothee Hauck-Hiersch, Helena Ludwig-Walz und Andrea Werner (alle CDU) begleiteten die Landesbeauftragte. Als Vertreterinnen der Frauenunion diskutierten sie mit den Müttern über ihre Rolle als Frau in Familie und Beruf sowie Möglichkeiten und Pflichten eines politischen Engagements. In den Gesprächen zeigte sich schnell, dass eine gelingende Demokratie nicht nur aus dem Gang zur Wahlurne bestehe. „Jedes noch so kleine Rad kann etwas tun in der Demokratie“, so Margarete Ziegler-Raschdorf. Die Stadteilmütter bedankten sich bei den Besucherinnen für das Interesse an ihren zahlreichen Fragen und den gemeinsamen Austausch.
Das Integrationsprojekt, gefördert durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration sowie die Stadt Fulda, richtet sich an Familien mit Migrationshintergrund aus dem Stadtgebiet. In wöchentlichen Treffen werden Mütter qualifiziert, um Familien im Integrationsprozess zu unterstützen. Projektleiterin Tatyana Hirsch betonte: „Im Jahr 2019 widmen wir uns vermehrt politischen Themen, aber auch Fragen der Erziehung und der Freizeitgestaltung in der Region Fulda sind für die Frauen von Interesse. Dabei ist es uns wichtig, in Diskussion und Austausch miteinander zu kommen.“ Derzeit richten die Mütter gemeinsam mit ihren Kindern neue Räumlichkeiten ein. Neben einem Gruppenraum wird auch ein Leseclub mit gemütlichen Sitzecken gestaltet. Dieser wird durch das Programm Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung in Verbindung mit der Stiftung Lesen finanziert.
