„Genau 50 Jahre ist es jetzt her, dass Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betreten hat. Da haben sich die Aktionstage einfach angeboten“, erklärte Museumsführer Gerd Habersack: „Die Aktionstage bestehen aus zwei Teilen. Zum einen haben wir verschiedene Vorführungen im Planetarium, zum anderen gibt es im Vortragssaal einige Mitmachaktionen.“ Auch wenn die Mondlandung bereits 50 Jahre her ist, hat sie bei vielen, die sie damals im Fernsehen verfolgt haben, schließlich bleibende Eindrücke hinterlassen. „Millionen Deutsche schliefen damals nicht“, so Habersack. Für alle, die 1969 nicht mit dabei waren oder sich die Bilder noch einmal in Erinnerung rufen wollen, wurden die Aufnahmen auf einer großen Leinwand gezeigt. Weitere Informationen über die Mondlandung bekamen sowohl jüngere als auch ältere Besucher in der Leseecke. Für jede Altersgruppe gab es dort ein passendes Exemplar – von Bilderbüchern bis Fachliteratur.
An einer weiteren Station ging es darum, die Entfernung abzuschätzen, die zwischen Mond und Erde liegt. „Das ist gar nicht so einfach, wie viele denken“, sagte Habersack. Ums Schätzen ging es auch an der Station „Schwerkraft auf dem Mond“. „Die Leiter, die Armstrong damals genutzt hat, konnte man auf der Erde gar nicht betreten. Da wäre sie kaputt gegangen“, erklärte Habersack. Doch da der Mond nur ein Sechstel der Erdschwerkraft hat, hielt die Leiter den Astronauten aus. Ein besonderes Highlight für die jüngsten Museumsbesucher war die Fotobox. Dort konnten sie ein Beweisfoto von ihrer eigenen „Mondmission“ schießen. Im Anschluss an die Ausstellung ging es für die meisten Besucher im Planetarium weiter. Dort gab es neben sieben spannenden Vorführungen auch Originalautogramme von Michael Collins, Neil Armstrong oder Buzz Aldrin zu bewundern.
Vorführungsprogramm am Sonntag:
· 11.30 Uhr: Die Maus im Mond
· 13.30 Uhr: Mission Mond
· 14.30 Uhr: Mondgeschichten
· 15.30 Uhr: Mission Mond
· 16.30 Uhr: Mondgeschichten
