Die Einsatzkräfte aus Bad Soden, Huttengrund und Ahl gingen in Atemschutzbereitschaft von innen über das Treppenhaus sowie von der Hinterseite über die Drehleiter zur Erkundung vor. In der betreffenden Wohnung konnte keine Gefahr festgestellt werden. Da der Brandgeruch und gegebenenfalls auch der akustische Alarm des Rauchmelders, der inzwischen nicht mehr zu hören war, über die Lüftung übertragen worden sein konnte, wurden unter Beisein der Polizei auch die entsprechenden Wohnungen im vierten und dritten Obergeschoss mittels Wärmebildkameras kontrolliert. In der Wohnung im dritten Obergeschoss wurde dann tatsächlich ein verschmorter Wasserkocher entdeckt, der den Alarm ausgelöst haben könnte. Die Gefahr wurde behoben und die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Gegen 13.20 Uhr konnten die ersten Einsatzkräfte und der Rettungsdienst die Einsatzstelle verlassen.
Im Einsatz war die Feuerwehr Bad Soden mit dem Löschgruppenfahrzeug (LF 20/16) und der Drehleiter (DLK 23/12), die Feuerwehr Huttengrund mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10/6), die Feuerwehr Ahl mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) sowie Einsatzleiter Oliver Lüdde (Stadtbrandinspektor) mit dem Einsatzleitwagen (ELW 1) und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Christian Hinrichs. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen (RTW), zwei Notarzteinsatzfahrzeugen (NEF) und einem Organisationsleiter Rettungsdienst sowie dem DLRG Bad Soden-Salmünster zur Bereitstellung. Die Polizei war mit zwei Einheiten vor Ort. Mehr Informationen zur Feuerwehr gibt es unter www.feuerwehr-bss.de
