RSS-Feed(Fokus) 24.05.2018

Dr. Samir Al-Hami baut trichterförmigen Wohnkomplex im Münsterfeld

Fulda – Von Svenja Müller – Der Fuldaer Neurochirurg Dr. Samir Al-Hami baut im Bereich der Münsterfeldallee ein rund 1500 Quadratmeter großes Gebäude, in dem Wohnungen enstehen. In dem trichterförmigen Haus möchte er unter anderem Mitarbeiter unterbringen. Positiv gegenüber steht der Fuldaer auch der Erweiterung Haimbachs durch das neue Baugebiet im Bereich der Merkur- und Fuchsstraße. Davon profitiere auch das Münsterfeld.

Fotos: Christine Görlich

An der Ecke Haimbacher Straße/Münsterfeldallee befindet sich aktuell der Business Club von Dr. Samir Al-Hami. Unmittelbar oberhalb davon entlang der Münsterfeldallee hat er bereits 2008 ein 2800 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Nun soll dort auch konkret gebaut werden. Die Hälfte der Fläche soll erstmal frei bleiben, die andere Hälfte sieht Al-Hami für ein Gebäude vor. Auf rund 1500 Quadratmetern sollen Wohnungen entstehen. Eine Etage davon hält der Neurochirurg für seine Mitarbeiter bereit. „Einige haben schon konkret danach gefragt“, erzählt Al-Hami. Doch das Haus soll keiner gewöhnlichen Form entsprechen, sondern wie ein Trichter aussehen. Durch die schlanke Fassade im unteren Bereich könnten dort laut dem Bauherrn Parkplätze entstehen, ohne dass er eine Tiefgarage bauen müsse. Zudem hätten die Bewohner laut Al-Hami gerade in den oberen Etagen, die von der Fläche größer werden, als der Unterbau eine tolle Aussicht über Fulda. Aktuell laufen die Planungen. Sobald die Genehmigung vorliegt, möchte er Anfang 2019 mit der Errichtung beginnen. Ende kommenden Jahres soll das Haus bezugsfertig sein.

Ein paar Meter weiter entsteht in Haimbach ein neues Baugebiet. Im Bereich der Merkur- und Fuchsstraße ist auf etwa 13 Hektar ein Mix aus Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie sozialem Wohnungsbau geplant. Insgesamt sind über 300 Wohneinheiten angedacht. Die Pläne wurden Anfang Januar im Bauausschuss der Stadt Fulda bekanntgegeben und von den Abgeordneten für gut befunden. Die „weiße Stadt“ soll durch begrünte Flachdächer, helle Fassaden, gepflegte Vorgärten und niedrige Zäune bestechen und so zu einem vorbildlichen Stadtbild beitragen. „Ich halte das Baugebiet für sehr gut und längst überfällig“, meint der Neurochirurg. Durch das Neubaugebiet werden seiner Meinung nach auch das Münsterfeld und der große Park aufgewertet. Generell hofft er, dass dort Grünflächen, Gehwege und andere Areal noch mehr gepflegt werden. „Das Gesamtkonzept ist sehr gut“, sagt Al-Hami. Gerade mit Blick auf die Bereitstellung von Sozialwohnungen sollte die Stadt laut Al-Hami darauf achten, dass ausreichend von ihnen vorhanden sind.

 

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