RSS-Feed(Fokus) 18.07.2018

Pausen, Höfe und Genüsse – Im Klostergarten die Seele baumeln lassen

Fulda – Von Elena Glüber – Der Duft von Rosen, Thymian und Rosmarin, Besucher die sich bei Kräuterquark und Kartoffeln entspannt in ihren Liegestühlen zurücklehnen und im Hintergrund das Läuten der Kirchenglocken – der dritte Durchgang der Veranstaltungsreihe „Pausen, Höfe und Genüsse“ fand am Dienstag in der Abtei zur heiligen Maria statt. Die Ruheoase mitten in der Fuldaer Innenstadt wurde zum Anzugspunkt für Groß und Klein.

Foto: Elena Glüber

Im Hintergrund liegen die Kräuterbeete, es herrscht reger Betrieb, leise werden Gespräche geführt und Kinder lassen Seifenblasen in der Luft tanzen. Für das leibliche Wohl bieten die Benediktinerinnen für alle etwas zu Essen und Trinken an: Brötchen und Melonen, aber auch Köstlichkeiten aus dem Kräutergarten – Kartoffeln mit Quark und Kräutertee – erwarten die Besucher. „Der Klostergarten ist ein Ort der Ruhe und des Erholens. Hier haben die Besucher einfach die Chance, dem Alltagsstress aus dem Weg zu gehen“, erklärte Schwester Angela von der Benediktinerinnenabtei das Ziel der Aktion. Initiiert wurde die Veranstaltungsreihe „Pausen, Höfe und Genüsse“ vom Amt für Stadtmarketing, um Bürger und Touristen auf die versteckten Schmuckstücke in der Fuldaer Innenstadt aufmerksam zu machen. An ausgewählten Terminen lassen sich bei Snacks und kühlen Getränken die Mittagspausen auf eine völlig neue Weise genießen.

„Letztes Jahr haben wir das erste Mal mitgemacht“, erklärte Schwester Angela und ergänzte: „Nach dem großen Erfolg und den vielen positiven Rückmeldungen, haben wir uns dann entschlossen, wieder dabei zu sein.“ Durch die Aktion hätten sich viele schöne Gespräche ergeben, es sei viel zurückgekommen und so sei auch dieses Jahr die Vorfreude groß gewesen. „Der Klostergarten ist ein Anzugspunkt, ein reizvoller Ort, an den man auch nicht jeden Tag kommt. Viele Orte sind schön, aber dieser Ort hier hat einfach eine Wirkung“, betonte die Schwester. Der Klostergarten sei eine Oase für Interessierte, Freunde und nette Menschen – hier könnten einfach alle die Seele baumeln lassen.

Nicht umsonst stand die Aktion unter dem Motto: „Nirgendwo ist man dem Herzen Gottes so nahe, wie in einem Garten.“ Die Schwester verbindet mit dem Zitat eine Lebenseinstellung: „Man kann säen und bauen, aber letztendlich braucht die Pflanze Zeit zum Wachsen, genauso wie das mit uns Menschen ist“, erklärte sie. Ob die Benediktinerinnen im kommenden Jahr erneut an der Aktion teilnehmen, stehe noch nicht fest: „Es sieht zwar alles erstmal unkompliziert aus, bedarf allerdings doch einiger Organisation. Auch unsere Helfer haben Enormes geleistet“, meinte Schwester Angela und ergänzte: „Allerdings kommt immer so viel zurück, dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass wir nochmal mitmachen.“

 

Weitere Veranstaltungen der Reihe:

Dienstag, 31. Juli in der Rösterei Kaffeekultur (Löherstraße 22)

Dienstag, 14. August im Antonius LadenCafé (Severiberg 1)

Dienstag, 28. August Hinterhof der Reinholz Kaffeerösterei (Florengasse 10)

Pausen, Höfe und Genüsse im Klostergarten (Fotos: Elena Glüber)